Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

F. IV. Abschnitt. Die Besteuerung der geistigen und anderen Getränke. 501 
gewissen Grade nötig ist, also keinen Luxus bildet und den Vorzug 
besitzt, daß es auch Nährkraft enthält. Der Alkoholgehalt ist über 
dies ein mäßiger. Aus all diesen Gründen verdient das Bier jeden 
falls eine schonende Behandlung. Die Besteuerung erleichtert der 
Umstand, daß obwohl in früheren Zeiten die Herstellung auch im 
Hause geschah, in der Gegenwart die Produktion hauptsächlich in 
großen Fabriken konzentriert ist. Auch die zur Produktion des 
Bieres verwendbaren Stoffe sind nicht so zahlreich, wie z. B. die 
zur Alkoholbereitung verwendbaren, demnach ist die Kontrolle eine 
leichtere. Auch ist es ein Vorteil, daß hier viel weniger Qualitäten 
vorkommen, als z. B. beim Weine. 
Die Wurzel der Biersteuer finden wir in den mittelalterlichen 
Naturalleistungen, die sich aus dem grundherrlichen Verhältnisse 
und dem kirchlichen Verbände ergeben. Als Steuer dürfte sie 
zuerst bei der Konsumtion in der Schänke durchgeführt worden 
sein. Die Mangelhaftigkeit dieser Besteuerungsart führte zur Be 
steuerung der Produktion und zwar entweder mit der Besteuerung 
der benutzten Bohstoffe, mit der Besteuerung auf Grund eines 
Produktionsstadiums und mit der Besteuerung des fertigen Pro 
duktes. Die Besteuerung der Rohstoffe, Hopfen, Malz, Zucker usw. 
hat alle Vorteile und Nachteile, die wir bei anderen Steuern nach 
gewiesen haben. Die Steuerbasis ist hier schwer festzusetzen, wegen 
Qualitäts- und Produktionsverschiedenheiten. Die Besteuerung des 
Rohstoffes haftet oft auf den Produzenten des Rohstoffes, die die 
Steuer nicht abzuwälzen vermögen. Was die Besteuerung auf Grund 
eines Produktionsmomentes betrifft, so geschieht dieselbe nach dem 
Raume der benutzten Gefäße, Bottiche, Kesseln und nach der Zahl 
der Sude. Dies führt hinwieder zur Begünstigung der Großindustrie 
und zur Herstellung von schweren Bieren, die hernach verdünnt 
werden. Die Besteuerung der Bierwürze, nach Maßgabe des Zucker 
gehalts, ist nur bei großer Kontrolle gut durchführbar, was wieder 
zur Konzentration der Produktion führt. Vorzug dieses Vorgehens 
ist, daß der Beginn der Produktion nicht verheimlicht werden kann, 
da sich derselbe durch den Rauch und den Geruch verrät. Das 
Messen der Bierwürze mit dem Saccharometer geschieht am besten 
in dem Momente, wenn die Würze in den Kühlapparat kommt. 
Im allgemeinen ist festzusetzen, daß sich die Besteuerung des Malzes 
am besten bewährt hat Die Kontrolle geschieht hier zweckmäßig 
mit den an den zum Schroten des Malzes benutzten Maschinen an 
gebrachten Meßapparaten. Bei der Bierfabrikation werden auch 
Surrogate verwendet, welche in dem Maße besteuert werden müssen, 
wie das durch dieselben ersetzte Malz. Eventuell kann deren
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.