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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
832651257
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-63075
Document type:
Monograph
Author:
Devas, Charles S. http://d-nb.info/gnd/124362435
Title:
Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Freiburg
Publisher:
Herder
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 521 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

62 
I. Buch. Production und Consumilo». 
Wägungen auf. Zunächst ist es merkwürdig, daß sich die Geschichte vieler 
der wichtigsten Erfindungen, z. B. diejenige der Zähmung der Hausthiere 
und des Kornbaues, ins graue Alterthum verliert. Dann fällt es zweitens 
auf, daß gewiste Erfindungen, welche für gewisse Oertlichkeiten von höchstem 
Werthe sind, für andere nur geringen oder gar keinen Werth besitzen. So 
waren die Zähmung des Kameles durch die Babylonier sowie die Erfindung 
der Kunst, aus den Früchten der Dattelpalme ein süßes, angenehmes Nahrungs 
mittel zu machen, für die Gegenden Syriens, Arabiens und Nordafrikas von 
der höchsten Bedeutung, für Europa und Hindostán hingegen werthlos. Drittens 
sind gewisse, weiter Verbreitung fähige Erfindungen factisch jahrhundertelang 
auf gewisse Länder beschränkt geblieben. So waren die artesischen Brunnen 
seit undenklichen Zeiten in China bekannt, in Europa sind sie dagegen neuer 
Erfindung. Viertens ist es oftmals vorgekonunen, daß ein technischer Rück 
schritt eintrat, und daß Kunstfertigkeiten verloren gingen, ohne daß sie wieder 
erfunden worden wären. So beweisen gewiste in Pompeji gemachten Funde, 
daß die alten Römer vieles kannten, was wir bis vor kurzem für neue Er 
findungen hielten, z. B. ein Speculum mit vier Flügeln. Die Aegypter ver 
mochten einen Sandstein-Monolith, der über 100 Tonnen wog, zu heben und 
ihn wieder zum Stehen zu bringen, ohne daß wir wüßten, wie sie das fertig 
brachten. Der Cement der großen unterirdischen Cisternen von Konstantinopel, 
welche aus den ersten Zeiten des byzantinischen Kaiserthums stammen, hat 
bis auf unsere Tage keine Reparatur benöthigt, und wir haben keine Kunde 
mehr von dem Verfahren, welches so außerordentliche Resultate erzielt hat. 
Fünftens besitzen wir aus den Zeiten vor der Mitte des 18. Jahrhunderts 
keine Nachrichten von einer Periode, welche als Periode technischer Umwälzungen 
bezeichnet werden könnte; möglicherweise gibt uns einmal die Paläontologie 
Aufschlüsse über eine solche. Es ist denkbar, daß die Cultur des Weines und 
des Oelbaums, die Zähmung des Pferdes, des Rindes, des Geflügels und 
sonstiger Hausthiere, die Woll- und Leinweberei, der Gebrauch metallener 
Geräthe Fortschritte waren, die sich innerhalb eines Jahrhunderts in diesem 
oder jenem Lande vollzogen; bis jetzt aber haben wir keine Kunde davon, 
daß das in Wirklichkeit der Fall war. Endlich können wir mit Fug und 
Recht behaupten, daß bis um das Jahr 1750 die Manufacturanlagen, der 
Gewerbebetrieb, die Art und Weise des Personen- und Gütertransports, und 
wenn auch nicht die Arten der angebauten Gewächse, so doch die Methoden 
ihres Anbaues in Europa sich viel mehr auf dem Niveau der griechischen und 
der römischen Civilisation, wie sie sich vor zwei Jahrtausenden entwickelt hatte, 
als auf dem gegenwärtig erreichten befanden. Während der ersten siebzehn 
Jahrhunderte der christlichen Zeitrechnung waren die nützlichsten technischen 
Erfindungen, die in dieser Periode gemacht worden find, vielleicht die neuen
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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