Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde

Monograph

Identifikator:
834619415
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77999
Document type:
Monograph
Author:
Kolb, Georg Friedrich http://d-nb.info/gnd/118564765
Title:
Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Meyer & Zeller
Year of publication:
1857
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 387 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

20 GROSSBRITANIEN — Sociale, Gewerbs- und Handels Verhältnisse. 
nach wirkender Fluch der Eroberung des Landes — in grosser Aus 
dehnung Gebundenheit der Güter in Folge des Majoratswesens. 
(Man rechnete 1815, dass nur 33,000 Familien sich in den Grund 
besitz theilten). In Folge dessen sind die vermittelst der Agrikultur 
erlangten Resultate (ungeachtet der bis zur neuern Zeit fortgesetzten 
künstlichen Förderung vermittelst der Kornzölle, die erst 1849 auf 
hörten) bei weitem nicht so bedeutend, als die im Gewerbs- und 
Fabrikwesen und im Handel erlangten. 
Das naturgomäss, von selbst entstandene, hier aber nicht ver 
drängte Prinzip dos Sdf- Government trägt mächtig bei zur Entwick 
lung des Wohlergehens der Nation. 
Ungeachtet des bereits erwähnten, von der Eroberung Englands 
durch die Normanen herrührenden enormen Missstandes, dass sich der 
grössere Grundbesitz in den Händen einer verhältnissmässig kleinen 
Anzahl von Adelsfamilien befindet (welcher Missstand jedoch durch 
Heirathen in Familien aus dem Volke, und durch das Hcrabsteigen der 
Nachgeborenen in geringere Standesgrade, wenigstens gemindert wird) 
— erproben jene freien Einrichtungen einen so überwiegend wohlthä- 
tigen Einfluss, dass der Wohlstand des engl. Volkes unendlich höher 
gestiegen ist, als der irgend einer andern eiiro])äischen Nation, und 
dass dieses Steigen nur relativ demjenigen nachstellt, welches wir in 
dem auch vom Adel freien, republikanischen Nordamerika wahrnehmen. 
Ebenso ergeben alle Vergleichungen, dass der Wohlstand im britischen 
Reiche in dem nämlichen Maase zunahm, in welchem das aristokra 
tische Element, besonders in Fragen der Besteuerung, gebrochen ward. 
(Einführung der Einkommenssteuer, Aufhebung der Kornzölle etc.) 
In welcher ungemeinen Ausdehnung sich die Lage des Volkes 
verbesserte, hat besonders Macaulay (history of England) hervorge 
hoben. Bekannt ist, um wie viel besser der englische Arbeiter lebt, 
als der deutsche oder der in andern Thollen des europ. Continents. 
Der Arbeitslohn ist nicht nur im Allgemeinen höher, als auf dem 
Festlande, sondern er ist es auch relativ, im Verhältnisse zum geringem 
Werthe des Geldes und den hohem Preisen der Lebensmittel etc. 
Es zeigt sich dies am entschiedensten an der Zunahme der durch 
schnittlichen Lebensdauer. Nach Quetelet kam um das Jahr 1700 
unter den Arbeitern in England jährlich ein Sterbcfall auf 43, um 
1840 erst einer auf 51 Einwohner. — Es zeigt sich an der notorisch 
stärkeren Fleischkonsumtion, als anderwärts in Europa. Es zeigt 
sich aber auch an dem Verbrauche der wichtigsten Colonialprodukte. 
Der durchschnittliche Jahresverbrauch betrug nämlich in Centnern zu 
100 Pfund engl. : 
1801—10 
1811—20 
1821—30 
1831—40 
1841—50 
1851—52 
1853 
1854 
Zucker Thee Kaffee 
2’465,319 235,083 22,705 
2’552,767 244,247 75,188 
3’350,038 284,971 141,636 
3788,517 364,417 249,527 
5776,133 442,879 329,531 
ß'591,750 543,453 388,047 
7’307,280 588,601 370,917 
8’096,481 619,703 374,709
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Entwickelung Zum Socialismus. Verlag der Socialistischen Monatshefte, 1902.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.