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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

88 
Die Organisation der Gewerbetreibenden in Ämtern. 
tirten sich aus verschiedenen Ständen; Geistliche und Adlige, 
Handwerker und Kaufleute, sowie Personen beiderlei Geschlechts 
finden wir in ihnen vereinigt. Ihre Organisation ist die einer 
selbständigen Korporation mit gewählten Vorstehern, Alterleuten, 
Stuhlbrüdern, Gardemännern und anderen Beamten. Sie geben 
sich ihre Statuten und Gesetze selbst, stehen aber unter den öffent 
lichen Gerichten des Landes- und Stadtherren b 
Von solchen Gilden erfährt man in Riga zuerst in der Mitte 
des dreizehnten Jahrhunderts. Das älteste erhaltene Statut stammt 
aus dem Jahre 1252. Es ist der Schrägen der Gilde oder Bruder 
schaft des heiligen Kreuzes und der heiligen Dreifaltigkeit in Riga, die 
„zur Ehre des heiligen Geistes und zum Heile der Seele“ gestiftet 
wurdet Über alle Artikel dieses Statuts hatte der Rath seine oberste 
Hand. Die richterliche Gewalt des Vogtes, sowie die obrigkeitliche 
des Raths war für diese Gilde bindend. Sie konnte nur geringfügige 
Vergehen ahnden, alle grösseren bestrafte der Vogt. Neben ihr 
bestanden andere Brüderschaften, deren Statuten sich leider nicht 
erhalten haben: die heilige Bluts-, die Olavs-, die Nicolaus-, die 
Marien-Magdalenen-, die Pfeifer-, die Antonius-, die Gertrudis-, 
die Loet-Gilde und die Gilde unserer Lieben Frauen. 
In Reval ist die älteste Gilde, von der man weiss, die Heilige 
Leichnamsgilde. Ihr Statut, von wesentlich kirchlichem Charakter, 
indess doch auch mit Betonung der leiblichen W ohlfahrt der Mit 
glieder, stammt aus dem Ende des dreizehnten Jahrhunderts V Wenig 
später, aber mit mehr weltlicher Haltung, bildete sich die Kanuti* 
gilde^. Ist deren auf uns gekommenes Statut auch erst am Ende 
des fünfzehnten Jahrhunderts aufgezeichnet, so hat Pappenheim es 
doch in hohem Grade wahrscheinlich zu machen gewusst, dass es 
in seinem älteren Theile bereits gegen entstand b Es ist 
bemerkenswerth, dass Schiffer, Handwerker und Kaufleute ursprüng 
lich Mitglieder dieser Gilde waren. Nur Nichtdeutsche blieben aus 
geschlossen. Eine dritte Gilde ist endlich die Olavsgilde; sic 
1 Hegel, a. a. O. i, S. 243. 
2 L. E. C. Urk. 2, Nr. 262. Die Gilde des heiligen Kreuzes und der heiligt" 
Dreifaltigkeit, in der A. v. Bulmerincq eine Vereinigung zweier Bruderschaften erblickt. 
Hess wohl 1252 ihren alten, in lateinischer Sprache abgefassten Schrägen ins Deutsche 
übertragen und nannte sich vielleicht von jetzt ab: Gilde zum heiligen (leist. Def 
Kürze wegen wird hier diese älteste Gilde „Heilig-Kreuz-Gilde'' genannt. 
» L. E. C. Urk. I, Nr. 593. 
4 L. E. C. Urk. 4, Nr. 1519. 
5 Die altdänischen Schutzgilden, S. 171 —173.
	        

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Selling Latin America. Small, Maynard & Company Publishers, 1915.
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