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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

Die Verfassung der Ämter im vierzehnten Jahrhundert. 
IO: 
wünschen eine Art Gewähr für deren (ieschicklichkeit und 
verlangen daher diesen Fähigkeits-Nachweis, der in der wenig 
anstrengenden Art, in der er anfangs auftritt, nichts Gehässiges 
erkennen lässt. 
Gegenüber diesen zum Theil einschneidenden und strengen 
^ktassregeln ist es auffällig wahrzunehmen, dass ein Interesse für 
^^iv IVoducenten selbst kaum sich zeigt. Die Fürsorge für diese 
könnte nur in dem übrigens in den Schrägen gar nicht einmal 
ausgesprochenen Zunftzwange erscheinen. Man wird für das vier 
zehnte Jahrhundert wohl annehmen dürfen, dass alle ein Gewerbe 
ausübenden Personen sich dem Amte, das für ihren Beruf vor 
handen war, anschliessen mussten, und dass nur ausnahmsweise die 
Arbeit unzünftiger Handwerker zugelassen war. Tn dem Zunft 
zwange lag ein Versuch die Einkommensvertheilung reguliren zu 
"ollen. Man garantirte allen Amtsbrüdern das Absatzgebiet in 
Stadt und liess sie alle unter den gleichen Bedingungen, wie 
^cra sie vorschreibt, thätig sein. Man ging in Riga noch nicht 
Weit den den Gesellen zu zahlenden Lohn statutenmässig festzu- 
^^tzen oder die Zahl der von dem einzelnen Meister zu beschäf- 
^’Senden (lehilfen zu beschränken; Aber augenscheinlich kam hier 
Herkommen zu Hilfe, und indem eben alle sich den im Amte 
geltenden Arbeitsgewohnheiten unterwarfen, war für alle das gleiche 
iveau, auf dem sie ihre Thätigkeit entwickeln konnten, gegeben, 
^türlich blieb es trotzdem individueller (Geschicklichkeit möglich 
^*ch hervorzuthun. Grössere Talente konnten in der gleichen 
^ ^ ^itszeit und mit den gleichen Mitteln mehr leisten als w eniger 
^gubte Personen. Daher stachen einige Männer aus der Masse 
^rvor und gelangten vor Anderen zu Reichthum und Ansehen. 
Waren wohl die berufenen Persönlichkeiten für die Vertrauens 
stellung eines Ältermanns oder Werkmeisters. Aber sicherlich 
*"en unter den Angehörigen eines und desselben Berufs nicht 
S^'elle, durch den grösseren Kapitalbesitz bedingte Gegensätze 
wie in der Gegenwart. 
l^ebhaft entwickelt erscheint schon in der älteren Zeit der 
^nif (Igr Standesehre. Der Handwerker hat ein Bewusstsein 
tt dem, was er leistet und was er der Stadt werth ist. Er will 
^^kr als ein Handwerksmann sein, aber darauf ist er stolz 
stellt deshalb gewisse im Geiste seiner Zeit liegende Anfor- 
,^^ngen an die in die (Genossenschaft Aufzunehmenden: eine 
•'^he (jeburt und deutsche Herkunft. Muss man vom vorur-
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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