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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

8* 
Der Aufschwung der Handwerksämter im i6. Jahrhundert. 
II5 
In diesen Kompagnieen erscheinen die den kaufmännischen 
Erwerb unterstützenden Personen, die sogen. Hilfsgewerbe des 
Handels. Die Träger und Arbeitsleute in ihren verschiedenen Ab 
stufungen, wie sie zum Transport der Waaren durch die Stadt, 
^uni Be- und Entladen der Schiffe erforderlich waren, finden wir 
hier vereinigt, und der Nutzen, den diese Vereinigung geprüfter 
ttnd geübter Arbeiter dem Handel bot, wurde Veranlassung, dass' 
^^r Rath sie später gleichfalls in Ämter verwandelte. Es ist ein 
^t)ch nicht genügend erklärter, aber auch an anderen Orten beob 
achteter Vorgang, dass gerade diese Träger-Verbände im engsten 
^rischluss an das kirchliche Leben zuerst als Bruderschaften orga? 
tiisirt waren, während bei den Handwerkszünften nur vereinzelte 
Schwache Spuren auf einen solchen Ursprung deuten \ Mit den 
^^gentlichen Handwerksämtern hatten diese Träger-Ämter in Ein- 
*’*chtungen und Bräuchen manche Verwandtschaft. Man gebrauchte 
bekannten Ausdruck, vielleicht um durch Anknüpfung an etwas 
^^tehendes die neue Vorschrift annehmbarer zu machen. Die 
Entscheidenden Vorrechte der Handwerksämter, nämlich Ge 
schlossenheit des Verbandes und die Zulassung nur nach vor- 
gängig(.j^ Beweise der Fähigkeit, fehlen freilich diesen Ämtern. 
*E Zahl ihrer Mitglieder war m. W. nie beschränkt und konnte es 
^*cht sein, weil das Bedürfhiss des Handels eine je mehr und mehr 
^nehmende Zahl und jedenfalls eine grosse Zahl derartiger Per 
sonen forderte. Die zu erfüllende Bedingung für die Aufnahme, 
i.*^mlich 4jährige Arbeit als „Husknechi'^ oder „Dage/öner“, gehört 
^st einer späteren Zeit an und war genau genommen keine auf 
fi Oficr Zurückdrängüng berechnete Bedingung. Endlich 
j En wir zweien dieser Ämter, nämlich den Bierträgern und den 
j^^strägern, eine öffentliche Pflicht auferlegt*, nämlich beim Aus- 
Feuerschäden die Löscharbeiten zu übernehmen. Ja von 
de^ hören wir, dass ihnen sogar ursprünglich die Rolle 
Nachrichters zugemuthet war. Der Artikel 17 des Schragens 
de (lor offenbar ein späterer Zusatz ist, spricht die Befreiung 
von diesen Diensten aus. Wie man darauf gekommen 
und Loosträger zum Feuerlöschdienst zu bestimmen, lässt 
Uicht enträthseln. Man kann nur daraufhinweisen, dass schon 
StU(i- Die St. Laurentius-Bruderschaft der Träger in Stettin in Baltische 
Tv^’ ^^7- 359- 
Zei, Stieda, „Das Feuerlöschwesen im mittelalterlichen Riga“ in „Neue 
^ ftr Stadt und Land“ 1878, Nr. 301 u. 302.
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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