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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

9* 
Der Aufschwung der Handwerksämter im i6. Jahrhundert. 
131 
^ichtzünftigen in ihren wohlerworbenen Privilegien beeinträchtigt 
glaubten. Dass in Riga die Goldschmiede unbarmherzig gegen 
diejenigen vorgingen, die unbefugt, ohne die Meisterschaft erworben 
haben, die Goldschmiedekunst betrieben, ist durch anderweitige 
Untersuchungen festgestellt*. Die armen Bönhasen wurden mit 
Hilfe des Wachtmeisters, der seinen Vortheil dabei fand, aufge- 
stobert, wiederholt eingesperrt und gerichtliches Urtheil über sie 
äiisgewirkt. In Reval entwickeln 1591 die Schneider einen voll 
ständigen Feldzugsplan gegen ihre nichtzünftigen Genossen und 
Erbitten seine Genehmigung vom Rathe. Mit Hilfe städtischer 
^olizeibeamten sollten die Winkelschneider eingefangen, ihre Werk- 
^^uge, wie Scheere, Wachs, Zwirn weggenommen, sie selbst in die 
Wohnung des Ältermanns geführt und gerichtlich abgeurtheilt 
Werden l 
Mit diesem sich in der hässlichen Bönhasenjagd kundthuenden 
ygoismus hängt auch der Versuch zusammen, den Arbeitskreis eines 
J^’ien Amts genau begrenzen und jeden Wettbewerb verwandter 
^mter, der die Einnahmen der Einzelnen schmälern musste, aus- 
^^hliessen zu wollen. Zunächst ging man seitens des Raths gegen 
Handwerker selbst vor, indem man, um den Brauern ihren 
rvverb zu sichern, den ersteren das Brauen untersagte. Aber als 
*427 dieses Verbot erging, stiess seine Ausführung auf so heftigen 
•Verstand, dass es zu Michaelis 1428 wieder aufgehoben werden 
'Müsste». Doch setzte der Rath seinen Willen später durch, und in 
Polizeiordnung von 1502—3 ist die strenge Scheidung des 
^(ciebes der Brauerei, sowie des Handels von dem der Hand- 
'''erke festgestellt ^auf dass Einer sich vor dem A7idern bergen 
^ge^'^. War hierbei mehr die Trennung des Kaufmanns- und des 
^*idWerkerstandes beabsichtigt, denn die Brauer als „Grossindu- 
^trielleu ^u dem ersteren, so wandten die Gewerbetreibenden 
später gegen einander und bemühten sich ihr Arbeitsgebiet 
Übergriffen Anderer zu sichern. So stellen die Samtbäcker 
die Brodsorten fest, die sie gegenüber den „gemencn beckern^^ 
*^echt haben anzufertigen; so wird von Raths wegen den Gürtel- 
l^^^bern und russischen Krämern 1569, den Liggern und den Los- 
^gern in demselben Jahre, den Scheidemachern und Gürtlern 1377, 
ihrer Thätigkeit bestimmt. Die Schmiede aber nehmen 
g ^iieda, Bait. Monatsschr. 35, S. 143. 
g z. Kunde R. L. K. 4, S. 117- 
K. C. Urk. 7, Nr. 066.
	        

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Der Zukunftsstaat Und Die Lösung Der Socialen Frage. Meyer, 1884.
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