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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

Der Aufschwung der Handwerksämter im i6. Jahrhundert. i ^ i 
^ilde in Reval aus einer ursprüng^lich geistlichen Genossenschaft, 
die Handwerker ohne Unterschied des Berufs zu ihren Mitgliedern 
wählte, hervorging. 
Sehr lebhafte Scenen spielten sich im letzten Drittel des sechs- 
^^hnten Jahrhunderts in Dorpat ab. Hier brachen im Jahre 1582 
Streitigkeiten zwischen dem Rath und der Bürgerschaft deshalb 
weil die letztere die Kosten zu einer Gesandtschaft an den 
^dnig nur unter der Bedingung hergeben wollte, dass ausser den 
^^iden Rathsgliedern auch ein Abgeordneter der Bürgerschaft mit- 
S^he, über die Stadtausgaben Rechnung abgelegt werde und Dele- 
S'rte der (olden an der Krhebung der Stadteinkünfte I heil nähmen. 
Rath bewilligte dieses Verlangen in der I hat nach kurzem 
^Widerstände, und auch später auftauchende Meinungsverschieden 
heiten gelang es bald wieder beizulegen. König Sigismund Ill 
^^hrn im Jahre 1590 der dörptschen Bürgerschaft alle politische 
^ Tätigkeit und übertrug sie auf einen sogen. 20^*’ Ausschuss, der 
Rathe zu ernennen war. Bei dieser Anordnung beruhigte sich 
^her die Bürgerschaft keineswegs, und nach der Eroberung Dorpats 
durch die Schweden scheint die alte Verfassung wieder hergestellt 
"Orden zu sein. Wenigstens ist von dem 20^^ Ausschüsse nicht 
^ehr die Rede’. 
Auch in Dorpat gliederte sich die Einwohnerschaft in eine 
R^osse und eine kleine Gilde; jene erhielt im 14- Jahrhundert ihre 
ragen \ diese wird vermuthlich um dieselbe Zeit entstanden sein. 
'"^Gss fehlen uns über sie alle Nachrichten, ln den Kriegsunruhen 
sechszehnten Jahrhunderts gingen die Schrägen verloren, und 
Vom 2. März 1647 datirt die neue Ordnung der grossen Gilde, 
übrigens wie das vorhergehende Statut in Anlehnung an den 
^^’^hragen der grossen (olde in Riga, von welchem man „mit 
^^ossen Unkosten eine Co/>ey“ hatte anfertigen lassen, verfasst 
''■Orden war. Der Schrägen der kleinen (olde, die auch Antonien- 
Sdde genannt wurde, stammt vom 3. April 1647, ohne dass die 
Orl.igrg der er sich richtet, erkenntlich gemacht ist . 
Zur Geschichte Dorpats in „Neuer Dorpater Kalender 1H66 u. 1867 
V * Anton Buchholtz verdanke ich die Mitlheilung, dass sich im Hildebrandschen 
®^hlasse eine Abschrift der Schrägen der grossen Gilde in Dorpat v. |. 1327 oder 
2 ^ ^‘Phnde. Die Vorlage, eine fehlerhafte Kopie des 16. Jahrhunderts, entdeckte 
^^*rand im Keichsarchiv zu Stockholm. Livonica Conv. 34^- 
Abschriften beider Schrägen in m. Besitz.
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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