Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

Der Verfall der Ämter im 17. Jahrh. u. die Reformbestrebungen. 
171 
besitze des schwer errungenen Betriebes Hess und Keinem ge 
stattete ausserhalb ihrer Ordnung das Gewerbe zu üben. 
Oass alle diese Bestimmungen in weitläufigster Fassung ge 
geben werden, die unvortheilhaft gegen die frühere Kürze abstach, 
im Charakter der Zeit und kann ihren Urhebern nicht ver- 
‘^acht werden. Wenn man auf den guten Zweck sah, den sie ver- 
^Igten, und des sittlichen Ernstes eingedenk war, der sie durch 
leuchtete, so war man wohl im Stande mit ihrer stellenweise 
ermüdenden Weitschweifigkeit sich abzufinden. Freilich kam es 
ganz auf die Art der Handhabung der mitunter strengen Regeln 
I^ie in dieser Richtung dem Schlosserschragen beigefügten 
buchst charakteristischen Randbemerkungen, die doch wohl der 
Ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstammen mögen, lassen 
erkennen, dass es nicht überall zum Besten bestellt war. Aber 
^l^gesehen davon, kann man sich schon deshalb mit der Ordnung 
*^icht Versöhnen, weil sie an einigen Stellen wider alle Vernunft 
'^erstiess. Die übermässig ausgedehnte Lehr- und Gesellenzeit, die 
^ohen Eintrittsgelder, die unbarmherzige Verfolgung der Nicht- 
Gvorrechteten waren Schattenseiten, die schwer auf das gewerb- 
Leben fielen, ln dem Maasse als die ersteren Anordnungen 
^^sgedehnt wurden, musste die Böhnhaserei zunehmen, weil die 
^^ute nicht mehr im Stande waren, den gestellten Anforderungen 
y genügen und es versuchten so gut oder so schlecht es ging 
durchzuschlagen. Wenn man es für unmöglich hielt jene 
erabzusetzen oder zu mildern, so hätte man wenigstens nachsich- 
’ger gegen die Unglücklichen sein müssen, die von redlichem 
^^•■eben erfüllt, sich kümmerlich genug ihren Unterhalt verdienten, 
egoistisches Streben der Amtsgenossen sich wie nur immer mög 
lich 
h 
gogen die Aufnahme neuer Meister zu sträuben und dieselbe 
^'^uszuschieben, sowie strenge Behandlung aller derer, die dem 
sich nicht anschliessen konnten oder mochten — das war 
^ Signatur der damaligen gewerblichen Verhältnisse. 
So eifersüchtig wie die (Gewerbetreibenden in Riga auf die 
/Haltung ihrer ausschliesslichen Nahrungsrechte waren, benahm 
auch die Bürgerschaft in Dorpat. Hier suchte man den Un- 
^^tschen den Betrieb von Gewerben zu erschweren. Der Rath 
^^^tattete denselben im Jahre 1608 nur unter der Bedingung die 
^^^sübung eines Gewerbes, insbesondere die Bereitung von (Ge- 
dass sie den Bürgereid ablegten. Aber noch am Ausgange 
Jahrhunderts — 1684 — forderten die Knochenhauer, dass man
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.