Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

Das Ende des Zunftwesens. 
219 
g Die kleinzünftigen Gewerbetreibenden gehörten nicht zur 
Johannis-Gilde. Sie genossen nicht die gleichen Rechte wie 
Angehörige, sondern wurden dem simplen Bürger- oder 
^^beiter-Oklad zugerechnet. Sie übten die gröberen und einfacheren 
^^Werbe aus, und ihre Erzeugnisse kamen vorzugsweise den unteren 
^ssen der Bevölkerung zu Nutzen. Ihre Zahl war beschränkt, 
^^Wie die der ihnen zugestandenen Hilfspersonen. Sie konnten 
den Ort ihres Betriebes nicht frei wählen, sondern waren 
^ die Vorstädte angewiesen. Auch war ihnen manche schwierige 
gar nicht oder nur unter der bezahlten Aufsicht des gleich- 
^^^igen grossen Amts vorzunehmen gestattet. So hatte mithin 
ß ^ ^^fthgedanke mit seinen die freie Erwerbsthätigkeit einengenden 
^^Schränkungen auch in die neuen, zur Lockerung der Fesseln 
^^stimmten Einrichtungen hineingegriffen und Zustände geschaffen, 
1 denen sich weder die Gewerbetreibenden noch die Bevölkerung 
^glich fühlten. Das Handwerk steckte tief in den Banden des 
^Wesens, aber die meisten seiner Einrichtungen waren nicht 
p ^ Sicherungs-, sondern ein Behinderungsmittel gewerblichen 
^^^tschritts >. Der Lehrling und der Geselle blieben zur Erlernung 
Dandwerks an eine bestimmte Reihe von Jahren gebunden. 
Au des Meisterrechts, d. h. des Rechts zur selbständigen 
» ^^og des Gewerbes, war nur möglich durch eine Prüfung vor 
^^iduen, die als zukünftige Konkurrenten keineswegs immer 
und unparteiisch urtheilten. War endlich der Geselle 
Ziele gelangt, so hinderten den jungen Meister verschiedene 
^ Schränkende Bestimmungen. Er war zur Ausübung des Hand- 
Per ^ einem Orte, nur mit einer gewissen Zahl von Hilfs- 
sonen, häufig nur innerhalb sehr enger Grenzen, Arbeiten zu 
^^^'""ehmen berechtigt. Die Bevölkerung auf der anderen Seite 
^ "^erte sich über mangelhafte Leistungen, hohe Preise und 
Un ^ y^Pünktlichkeit in der Ablieferung bestellter Arbeiten. So 
Dgen die Zustände in der Mitte unseres Jahrhunderts. 
. ^ W enige werden sich wohl damals schon gesagt haben, dass 
US 
^Uis 
^icht mehr lange fortgehen könne. Wenn aber einstweilen 
^uis • Alten blieb, so darf man nicht vergessen, dass das 
Deutschlands, das man vor Augen hatte, zu Neuerungen 
^¡n kein Vertrauen erweckte. Erst 1849 war in Preussen 
^cmlicher Rückschritt geschehen, eine den Wünschen der 
Öulm 
®rincq in Bait. Monatsschr. 7, S. 10.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.