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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

34 
*) Kef. soc. I, S. XII ff. 
In erster Linie sollen es Praktiker 1 ) sein, Landwirte oder 
Gewerbetreibende. Dabei ist es gleichgültig, ob sie einem großen 
oder einem kleinen Betriebe vorstehen. Ohne die Anwendung von 
Gewalt halten sie den öffentlichen Frieden aufrecht, alle durch die 
selben Mittel: „Sie geben in ihrer Heimat ein gutes Beispiel, indem 
sie ihren Dienstboten, Arbeitern und Nachbarn Bespekt und Zu 
neigung einflößen“. Wo sie frei herrschen, schaffen sie feste und 
gedeihende Gemeinwesen; durch Regierung und geschriebene Ver 
fassungen werden sie oft gestört. 
„Auf gewisse, wohlüberlegte Fragen geben sie fast übereinstimmende 
Antworten; aber gleichzeitig bezeichnen sie es als eine Unmöglichkeit, 
daraus allgemeine Vorschriften abzuleiten. Sie schließen immer mit 
den Worten, daß man Völker viel mehr durch Gewohnheiten als durch ge 
schriebene Gesetze regiert.“ 
Am besten sind als „Soziale Autoritäten“ solche Menschen geeignet, 
die inneren Anteil an ihren Mitmenschen nehmen. Wie Le Play 
überhaupt die Kunde sozialer Verhältnisse mehr vom Herzen aus 
gehen lassen will als von der Vernunft, so stellt er auch hier den 
inneren Anteil höher als das soziale Verständnis, das natürlich nicht 
fehlen darf. Dieser innere Anteil wird unter dem Einfluß der 
Religion am besten erzeugt. 
Im Anfang seiner'sozialen Studien glaubte Le Play sich vor 
solchen Menschen hüten zu müssen, die ihr Denken den religiösen 
Überzeugungen unterordnen. Er fürchtete, daß bei ihnen die ge 
naue Tatsachenschätzung und die Unparteilichkeit der Schluß 
folgerungen in Gefahr seien. Doch seine Erfahrung belehrte ihn 
eines besseren. Sie zeigte ihm aber auch, daß es nur darauf an 
komme, daß man das Glück seiner Mitmenschen will. Die Skep 
tiker kennen dieses Ziel nicht, deshalb ist von ihnen für die Sozial 
wissenschaft wenig zu erwarten. Die tiefste sozialwissenschaftliche 
Erkenntnis fand er namentlich dort vor, wo die Menschenliebe zum 
freien Gehorsam gegen die Gesetze und zum Glauben an ein Jenseits 
geführt hatte. Trotzdem hält Le Play von dem sozialen Verständnis 
der meisten Geistlichen nicht sehr viel; selten traf er bei ihnen auf 
richtige Anschauungen. Zwar sagt er, daß mancher einfache Dorf 
geistliche mehr wirkliches soziales Verständnis habe als liberale 
Gelehrte. Aber er machte die Erfahrung, daß oft geistlicher Be 
kehrungseifer, Bildungsstolz, unbedingter Gehorsam gegen geistliche 
Autoritäten die Einsicht trüben. Religiös gesunde Laien, die vor
	        

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Zusammenstellung Der Aus- Und Durchfuhrverbote. R. v. Decker’s Verlag G. Schenck, Kgl. Hofbuchhändler, 1917.
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