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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

472 
Schmiede. 
unnd welcher es also nicht heit oder haltenn will, derselbe soll 
inn unserem werck nicht empfangenn werdenn. 
2) Zum anderenn wann also derselbe, der meister werden will 
inn das dienst]ar getrettenn is, soll ehr das ampt eschen zu dreienn 
rechtenn zeitenn, als nemblich inn den erstfolgenden Steven zum 
erstenn mhall, unnd soll ufiflegen ins werck einenn halbenn thaler 
sampt seinenn geburts- unnd Iherbrieifen ; in denn folgendenn ste- 
venn soll ehr das ampt eschenn zum anderenn mhall unnd gleichs- 
fals ufiflegenn einen halbenn thaler unnd im drittenn stevenn des- 
gleichenn wie im erstenn unnd anderenn. 
3) Zum drittenn wann ehr inn obgeschriebenenn artickelenn 
allerseits sich recht verhaltenn, seine brieife fur genugsam erkandt, 
soll ihm vom gantzen wercke angetzeigt werdenn einn meisterstuck 
zu machen, das unstrefflich sei, dartzu werdenn ihm zwen meistere 
aus dem ampte zugeordnet, die ihm Zusehen sollenn, damit dem 
ampte recht geschehe, unnd soll vonn ihm das meisterstuck 
schmiedett werdenn inn eines meisters hause nach erkandtnus des 
ampts unnd des jungen meisters gelegenheitt. 
4) Unnd so ehr ein grobschmit is, soll ehr wie auch das gantze 
handtwercke schuldig sein, gutt eiszenn, damit niemandt betrogeuu 
wirtt, auch nach dem altenn kein halbe mon ^ zu verschmieden, " 
das nicht geschehe unnd jnants darüber beschlagenn wurde, soH 
inn peenn zwaintzig marck verfallenn sein; das meisterstuck aber 
dessenn, so meister des grobschmiedts werdenn will, soll sein, das ehr 
schmiedenn soll einn gutt breit zimmerbeill, zum andern einn 
sattelax unnd zum drittenn ein gutt hufifeisenn, unnd nach ausZ' 
gang des Schmiedens sollenn die drey stucke vor dem gantzeuu 
ampte uffgewiesenn, ehe dann sie geschleiift werden. 
5) Ist is aber einn kleinschmied, soll ehr schmieden ein kasteU' 
schlosz mit vier fullenn mit einem gelöttem eingericht, welchs hal>^'' 
soll zwei Sternen, ein creutz unnd zwe reifife, zum anderenn 
gutt par Sporenn unnd ein gut ¡)ar stegreiffenn, unnd diese stnck^ 
sollenn nach dem schmieden uffgewiesenn, ehe dan sie berei^l^*^ 
werdenn; darnach soll ihm vom ampte die gesatzte zeitt, als neinb 
lieh vier wochen, angetzeigt werdenn, unnd das ers mit seinen*^ 
eignen henden ausmachenn soll, in massenn hernaher die zusehef 
darum!) gefragt werdenn sollenn. 
1 Die Abschrift des Schragenhuches der Stadt Riga (Gesellsch. f. 
Alterth. in Riga’, die in verschiedenen Einzelausdrücken abweicht, weist 
mon auf.
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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