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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

498 
Schneider. 
19) Es soll auch kein Meister mehr dan vier Stüehl auf 
Werckstadt haben an Gesellen und Jungen und die Arbeit z 
machen haben im Ambt bey drey Liszpfund Wachs, so offte e 
dasz thut. 
20) Es sol auch kein Meister mehr dan eine Wercksta 
halten bey Verlust des Ambts, und soll auch kein Meister 
seinen Gesellen auf die Helffte arbeiten; so auch ein Gesell seme^ 
Meister zu Schaden und Nochtheil muthwillig in der 
spaciren gienge und nicht arbeit, der soll dem Meister 
Schaden erstatten und dem Ambte nach Gelegenheit die Stra 
geben. 
21) So auch ein Gesell des Nachts ausz seines Meisters Haus^ 
an unbillige öhrter schlaffen gienge und nicht vor zehn Uhren 
seines Meisters Hausz kompt, soll dem Ambt ein Marek zur Str 
geben, so offt solches muhtwilliger weise geschieht. 
22) Es soll auch kein Gesell bey des Meister Zeit m 
Hadt gehen bey Strafe zwey Marek; es soll auch kein Gesell ^ 
Geldt spielen oder was Geldes wehrt ist bey Strafe zwey ^ 
die helffte dem Ambte, dasz ander den Gesellen. Es sol au^^ 
kein Gesell Macht haben seine Kleider zu verkauffen, new « 
alt, bey hoher Straff des Ambtes. 
23) Es sol auch kein Gesell oder Jung dem Meister zu Scha^^^ 
fuscherweisse arbeiten; wer solches thut, sol nicht ehrlid 
dem Ambt gehalten werden. So auch ein Gesell oder 
seines Meisters Hausz Unzucht beginge, und wie man spricht 
brodt schändet, der soll hier von keinen Meister gedultct 
gelitten werden, sondern die Stadt von Auszen ansehen 
uf 
Montag 
24) Es soll auch kein Gesell sich vorthin vertristen au 
tag zweyerley Arbeit anzunehmen mehr den hlickw^^^^ 
und so hierüber geschehe, und der Meister den Ciescllcn 
nachgebe, soll der Meister gleich den (Gesellen gestrafft g 
nach des Ambts Erkentnis, es würde den ungefehr des 
den Gesellen ein alte Kappe umbzuwenden gebracht, soll iht> 
seinem Meister zu machen vergönnet werden ; es sol 
Meister sich vertristen an der Jungen, so nicht von 
Deütschen geborn sey, dasz Ambt zu lernen bey Verlust des / 
25) M^ann der Alterman ein Ambt zusammen leszet koia'j^ 
es sey auf ein Ambtköst oder Quartal, so soll sich ein je
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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