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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

98 Buch 2. Kap. 1. Productionsmittêl. 
ausgestatteten Gegenden bei hinlänglich ausgebildetem Verkehr 
immerhin nach solche Hervorbringnngen möglich, die weniger von 
allgemeinhin günstigen und bestimmten örtlichen Naturverhält 
nissen abhängig sind. So kommen z. B. oft in Gebirgsgegenden, 
wo wegen beschränkten Vorhandenseins zum Feldbau vertuend 
barer Grundstücke und langandauernder Winter die Bevölkerung 
nicht während des ganzen Jahres volle Beschäftigung in der 
Landtvirthschast finden kann, vorerst Nebenarbeiten in Ausnahme, 
z. B. Spinnen und Weben, Holzschnitzerei, Spitzenklöppeln und 
Strohflechten re., die nach mtb nach für Viele, oder doch für 
Mehrere innerhalb eines gewissen Lebensalters, zur Hauptarbeit 
werden, und alls denen alsdann im Verlaufe der Zeit besondere 
Jndllstri'eztvcige hervorgehen. 
Mit fortschreitender Kultur, welche ihrerseits darauf hin 
fuhrt, alle natürlichen Brauchlichkeiten zunehmend voll 
ständiger und vielseitiger zu benutzen, lvird dieser Einfluß 
der lllaturveschaffenheit auch keineswegs etwa schwächer imd 
unbedeutender, sondern vielmehr nur tveuiger einseitig über 
wiegend. 
* Bei weitergediehencr Kultur treten immer mehr lediglich 
mit Hilfe der Natur zu befriedigende Bedürfnisse ein, ivährend 
dieselbe uni so ausgiebiger zur Bedürfnißbefriedigung verwendet 
lverden kann, je besser die Menschen deren Gaben zu gebrauchen, 
und die Wirkung der in ihr waltenden Kräfte nicht nur 
durch Erfahrung kennen gelernt, sondern in ihrer Gesetzmäßigkeit 
erkannt haben. „Der Mensch bewältigt die Natur, indem er ihr 
willfahrt." 
Gleichzeitig werden Arbeit und Kapital um so viel verfüg 
barer, daß jene und dieses nunmehr ebenfalls in gesteigertem 
Maße behufs der Production verivendet lverden kann. Artung 
und Größe letzterer beruht daher bei Kulturvölkern ans der ver- 
hältnißmäßigen Benutzung aller drei Productionsmittel, wogegeil 
sie z. B. bei Jäger- und Hirtenvölkern noch hauptsächlich davon 
abhängt, was die Natur darbietet. Achnlich verhält es sich schon 
bei jeder besonderen Art der Natnrbenutzung, deren Erfolg mit 
so weniger einseitig durch Bvdenbeschaffenheit ?c. bedingt zu sein 
pflegt, je erheblichere Arbeits- und Kapitalverwendnngen dabei 
wirthschaftlich zulässig geworden sind.
	        

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Das Geldwesen Frankreichs Zur Zeit Der Ersten Revolution Bis Zum Ende Der Papiergeldwährung. Verlag von Karl J. Trübner, 1914.
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