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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

100 
Buch 2. Knp. 1. Produktionsmittel. 
unentbehrlich. Rein körperliche Leistungsfähigkeit läßt sich dabei 
wenigstens theilweise durch Thierkrast, beziehentlich durch mechanisch 
wirkende Hilfsmittel ersetzen, die geistige Befähigung, auf welcher 
recht eigentlich die Neberlegenhcit des Menschen beruht, jedoch 
überhaupt nicht. Seiner natürlichen Veranlagung nach erscheint 
dieser dazu bestimmt, niemals blos durch seine äußeren Glied 
maßen, sondern immer zugleich mit dem in ihm regen Geiste 
thätig zu sein. 
llebrigens haben alle an sich so verschiedenartige Arbeiten 
schließlich das miteinander gemein, daß sie ursprünglich als 
eine Last erachtet werden. der sich das Menschengeschlecht 
im Allgemeinen tmgerri und nur deshalb liuterzieht, mir 
dadurch noch größere llnaniielnulichteiten zn vermeiden oder 
auftviegende Annehmlichkeiten zu erlange». 
Für die Mehrzahl der Menschen ist die Arbeit im Ganzen 
eben eine Last, welche als solche wohlthätig wirkt, die sittliche 
Kraft stählt, und niemals für Alle zur Lust iverden kann. Hierzu 
wird sie lediglich ausnahmsweise, z. B. bei den Geist angenehm 
beschäftigender Arbeitsthätigkeit, entschiedener Arbeitsgelvöhnung, 
vorzüglichem Gelingen der Arbeitsverrichtung ?e. 
Die zum Arbeiten veranlassenden Beweggründe 
ergeben sich aus der menschlichen Bediirftigkeit inid altS der 
Möglichkeit, durch de» Erfolg der Arbeit zur Bedürfniß 
befriedigung zu gelangen. Dieselben iverden daher ungleich 
ivirksam einerseits je nach Umfang der Bedürfnisse, und 
andererseits je nach der Sicherheit, «lit welcher der Arbeitende 
daraus rechiteli darf, die Mittel zur Befriedigung seines Be 
darfS durch die Arbeit itub zwar in mit deren Menge imb 
Güte Ivachsendenl Maße zll erlange». 
Jene Beweggründe gleichen sonach denjenigen, welche zum 
Wirthschaften nöthigen. Die Furcht vor Entbehrungen, beziehent 
lich vor Verschlechterung der eigenen wirthschaftlichen Lage zwingt 
zum Arbeiten, während die Hoffnung auf Erringung ausgedehn 
terer Bedürfnißbefriedigmig dazcc anreizt, sich den lästigsten 
Mühen der Arbeit zu uilterziehen, falls der Erfolg dieser einen
	        

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