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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

Buch 2. Kap. 1. Produktionsmittel. 
112 
ist dieselbe in allen Fallen, in denen ihrer durchgängigeren An 
wendung Hindernisse entgegenstehen, entweder nur theilweise für 
manche Zwecke oder zeitweise bei eitlzelncn Vorgängen durch 
zuführen, insofern nicht auch bei diesen etwa Nebenumstünde, 
z. B. Raumvcrhältnisse, verfügbare Arbeiterzahl n\, die Ein 
Haltung eines demgemäß«?» Arbeitsverfahrens erschweren. 
Die Vortheile aber, welche eine zweckmäßig gegliederte 
Arbeitstheilung zu gelvähren vermag, ergeben sich aus de» 
Wirtnugen, die zufolge ihrer Amvendung in der Regel eintreten. 
Arbeitstheiluug nicht demnach zunächst durch Erleichte 
rung der Erlangung von Arbeitskenntnis', und Arbeitsfertig 
feit. Jede Arbeit läßt sich nin so eher gründlich erlernen 
und auskennen, je »veniger vielseitig sie. selbst ist, tvährend 
fortwährende Beschäftigung mit einer bestimmten Art von 
Arbeit durch deren stete Uebung für diese besonders geschickt 
macht. 
Wer nicht so stetig die hierbei gebrauchten Muskeln, Sinne 
und Geistesthätigkeiten zu üben Gelegenheit hat, z. B. nur selten 
schreibt, bisweilen rechnet, ausnahmsweise einmal wissenschaftliche 
Beobachtungen und Untersuchungen anstellt oder öffentlich redet, 
1mm hierzu mindestens nicht ebenso eingeübt, arbeitskundig und 
arbeitsfertig sein, als der berufsmäßige und sich überdies auf ein 
enger begrenztes Arbeitsfeld beschränkende Schreiber, Rechner, 
Forscher, Prediger re. Wer ferner z. B. eine ganze Uhr allein 
anfertigen will, muß alle dabei vorkommenden Arbeiten gelernt 
haben, erlangt aber kantn jemals rücksichtlich jeder einzelnen die 
nämliche Meisterschaft, welche dem Arbeiter i» der Uhrenfabrik, 
der ununterbrochen eine an sich viel leichter zu erlernende Ver 
richtnng ausübt, hinsichtlich dieser eigen geworden zu sein pflegt. 
Zugleich verhilft dieselbe zu vollständigerer Ausnutzung 
der besoudereri Leistnugssühigkeit jeder Arbeitskraft, indem 
Theilmtg der Arbeiten es möglicher macht, verschiedenartig 
Leistungsfähige gleichmäßiger zu den ihrer persönlichen Be 
fähignng entsprechendsten Verrichtungen zu belintzen. 
Hierdurch tverden ungleiche Arbeitsfähigkeiten tvirthschaftlich 
nutzbarer. Wer zu schwierigeren Arbeiten befähigt ist, nutzt 
tvährend Vollbringung der von ihm etwa nebenher mit zu be
	        

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Oekonomik Der Transformationsperiode. Verlag der Kommunistischen Internationale, 1922.
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