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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

138 Buch 2. Kap. 2. Zusammenwirken der Produktionsmittel. 
liche Befreiung (Emancipation) zum entschiedenen Bedürfniß 
der Volkswirthschaft wird, um damit ein ihrer Weiterent 
wickelung entgegenstehendes Hinderniß zu beseitigen. 
Auf niederer Kulturstufe ist der Uebergang zur Unfreiheit 
eines unteren Bevölkerungstheiles nicht nur eine wirthschastliche 
Unvermeidlichkeit, sondern gewissermaßen sogar ein Fortschritt. 
Ein solcher ist es vorerst, abgesehen von Menschenraub, wenn der 
Kriegsgefangene nicht mehr getötet zu werden braucht, sondern 
zum Sclaven gemacht werden kann, und damit, das; der Mäch 
tigere den Schwächeren zur Dienstbarkeit nöthigt, beginnt die 
Füglichkeit einer weitergehenden Theilung der Beschäftigungen, 
welche ihrerseits das Entstehen einer durch Bildung und Gesittung 
hervorragenden Bevölkerungsschicht zuläßt. Ferner bleibt solange, 
als Existenzmittel ausschließlich durch Selbstbenntzung eines Grund 
stücks zu erwerben sind, und Jeder sich nur durch eigene Wehr 
haftigkeit zu schützen vermag, es unvermeidlich, daß in wirthschast- 
Ii(# über rcd)tli4er filisi# ßiifgbebürftigc Hon Vermöge,iberen 
und Gewaltigeren abhängig, thatsächlich unfrei werden. Jns- 
befonbere forni ba ber OßCig 8#íofe locbcr 9Murah,erļ)f(cgung 
noch den ihm zur Selbstversorgung unentbehrlichen Boden, und, 
falls dieser ihm frei verfügbar wäre, das zu dessen Benutzung 
erforderliche Kapital mit etwas Anderem eintauschen, als gegen Hin 
gabe seiner und der Scinigen Arbeitskraft oder wenigstens Aufsich 
nahme der Verpflichtung zu gewissen Arbeitsleistungen und zur 
9íbcl^^r^c^tung eineg (Srtragët^cifcë. Ser ^ngegen m^r Arbeiten 
braucht, als er mit seiner Familie allein zu verrichten im Stande 
ist, vermag sich solche ebenfalls wieder nur dadurch zu verschaffen, 
daß er ivirthschaftlich Unselbständige, Unfreie oder unfrei Werdendes 
entweder unmittelbar ernährt, oder ihnen durch Ueberlassung voir 
Landnutzuug nebst dem zur Belvirthschaftung Nöthigsten die 
Mittel gewährt, sich selbst zu erhalten. 
Die Lage der Unfreien ist überdies anfangs doch nur in der 
rohesten Form eigentlicher Sclaverei, die sich in der neuzeitlichen 
Negcrsclaverei in gemäßigter Weise wiederholt, eine unbedingt 
drückende. Sie verbessert sich in dem Maße, in welchem sich die 
Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Eigenen erhöhen. Diese 
müssen alsdann schon weniger als Sache, mehr als Mensch aufgefaßt 
werden, dem gewisse Rechte zustehen. Bei Verwendung zum Erd 
baue gestaltet sich deren Abhttngigkeitsverhältniß zum Boden all-
	        

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Responsible Government in the Dominions. Clarendon Pr., 1912.
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