Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Währung und Handel

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Währung und Handel

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Währung und Handel
  • Title page
  • Contents

Full text

189 
ganze Zahlungsbilanz ungünstig sein sollte — und sie kann 
dies 'sein, selbst wenn die Balanz des Waavenhaiidels günstig 
ist — wird dadurch eben so wenig eine vorher gesunde 
Valuta zerrüttet, als die Herstellung einer zerrütteten Valuta 
verhindert werden.*) Vor allem schon deshalb nicht, weil 
die Wechselcourse und folglich die Zahlungsbilanz in solchen 
Ländern vorwiegend nur aus dem Grunde ungünstig sind, 
weil eben die Valuta zerrüttet ist; beseitigt man diese Ursache, 
') Selbst Göschen (Theorie der auswärtigen Wechselcourse) begeht in 
diesem Punkte einen bedauerlichen Irilhum. Er hält es tur wahrscheinlich, 
«dass in vielen Fällen die Rntwerthung der Münze die directe oder indirecte 
Folge übermässiger Einfuhren ist, mindestens eben so häufig, als die Folge 
von Schulden und Bankerotten der Staaten“. Nichts kann unrichtiger sein. 
Niemals haben übermässige Einfuhren eine Papiergeldemission erzwungen, nie 
mals kann sich ohne die letztere eine Landesvaluta um mehr als den Betrag 
der natürlichen Verlustgrenze der Wechselcourse entwerthen. Denn ohne die 
Zettelemission kann sich das IJebermass der Einfuhr unmöglich dauenid er 
halten , da der beginnende Abzug des Baargeldes nothwendiger Weise die 
Zahlungsbilanz alsbald herstellen muss. Nur wenn die Emission uneinlöslicher 
Noten in die durch den Baarabfluss entstandene Lücke im Circulationsbedarfe 
eintritt und dadurch die Rückwirkung des Geldabflusses auf die Preisverhält 
nisse ])aralysirt, ja an die Stelle der sonst unweigerlich eintreteuden Erraässi- 
gung aller Preise sogar eine Preissteigerung treten lässt; nur dann kann sich 
das Uebermass der Importe dauernd erhalten und nur dann kann trotz stetiger, 
bis zu völliger Erschöpfung fortschreitender Vermiudernng des MetalIgeldvor- 
rathes eine Üeldeutwerlhung eintreten. Der Richtigkeit dieses Sachverhaltes 
kann sich dieser hervorragende englische Volkswirth selbst nicht verschliessen, 
denn in der, dem oben citirten Satze unmittelbar folgenden Begründung wird 
der Verlauf der Ereignisse in den Papiergeldländern doch so geschildert, dass 
allemal die Zettelemission — gleichviel zu welchem Zwecke und aus welchem 
Anlasse — den Beginn macht und die steigende Einfuhr blos die nothweudige 
Folge ist; es wird auch nachdrücklich betont, dass Zettelemissionen die Zah 
lungsbilanz stets mehr und mehr verschlimmern ; es wird sogar an einem 
Beispiele gezeigt, dass besorgnisserregende Geldausfuhren, da eine Zettel- 
emission vermieden wurde, ganz von selbst wieder aufliörten nichtsdesto 
weniger wird am Schlüsse nochmals die Möglichkeit einer „Erschöpfung“ 
des haaren Geldvorrathes ohne vorherige Emission von Papiergeld statuirt, 
und von der Herstellung des Gleichgewichtes in der Zahlungsbilanz erst nach 
erfolgter Entblössung des Landes von Eirculationsmitteln gesprochen. Bei der 
grossen Autorität, die Göschen in England wie auf dem Continente mit Recht 
in allen Fragen des Wechselcourses und der internationalen Zahlungsbilanz 
geiiiesst, wäre es von grossem Nutzen, wenn er diesen Irrthum, der namentlich 
im österreichischen Laienpublicum viel Unheil gestiftet hat, bei passendem 
Anlässe selbst corrigiren wollte.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Währung Und Handel. Manz, 1876.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.