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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

§105. Wb. 
211 
kahnförmige Barren (Saisis), die jeder größere Kaufmann selbst 
gießen läßt und zur Gewähr für die Richtigkeit ihres Nominal- 
werthes mit seinem Namenszuge stempelt, als Silbergeld. 
§ 105. 
Der jedesmalige Bedarf an gemünztem Metall 
gelde hängt von der Menge und Größe derjenigen Geschäfte, 
welche durch dasselbe vermittelt werden, und von der 
Schnelligkeit ab, mit welcher es umläuft. Die zu dessen 
Befriedigung jeweilig erforderliche Münzmenge läßt sich daher 
auch nicht unmittelbar bemessen, stellt sich aber, falls keine 
besonderen Hindernisse entgegenstehen, durch Steigen und 
Fallen des Geldwerthes sowie durch Zu- und Abfluß des 
Geldes von selbst dem Bedürfnisse entsprechend fest. 
Auf den niederen Kulturstufen und bei der da noch ganz 
überwiegenden Naturalwirthschaft werden überhaupt >veit weniger 
Geschäfte durch irgend welches Geld vermittelt, als auf den 
höheren Kulturstufen und bei der nun vorherrschenden Edel- 
metallgcldwirthschaft. Mit dem Uebergange von jener zu dieser 
steigt daher zunächst die Größe des Metallgeldbedarfcs beträchtlich. 
Auf den höchsten Kulturstufen dagegen vermindert sich letzterer wieder 
verhältnißmäßig, weil da die zunehmende Benutzung des Kredits 
und der weiter unten zu erwähnenden Gcldsurrogate vielfach den 
Gebrauch des Metallgeldes entbehrlich macht und auch der Geld 
umlauf selbst schneller wird. Die Schnelligkeit desselben nimmt 
mit den Fortschritten der wirthschaftlichen Kultur fortwährend 
zu, »veil mit diesen der gesummte Tauschverkehr lebhafter und die 
Möglichkeit größer wird, eingenommenes Geld sogleich wieder 
nutzbar anzulegen und je nach Bedarf wiederum verfügbar zu 
machen. Je schneller aber der Geldumlauf wird, um so weiter 
reicht ein bestimmter Geldvorrath im Ganzen aus und um so 
geringer wird verhältnißmäßig die Größe des betreffenden Geld 
bedarfes. Bei ivenig iveit und bei höchst vorgeschrittener Kultur- 
entwickelung pflegt demnach im Allgemeinen der Bedarf an 
baarem Gelde im Verhältniß zur Bevölkerungszahl und zum 
Gesammtwerthe der umgesetzten Güter geringer zu sein als 
während der Zwischenzeit.
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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