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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

§ 107. Geld. 
215 
wirksamerer Arbeit und ebensolchen Kapitals möglich. Ebenso 
können die Edelmetalle dann selbst aus größter Entfernung um 
so viel leichter durch den Handel beschafft werden. Der Werth 
derselben sinkt aber auch keineswegs etwa in ähnlichem Maße, 
in welchem sich der Metallvorrath durch eigene neue Gewinnung 
oder durch Bezug aus anderen Ländern vermehrt, denn letzterer 
erleidet nicht nur im Laufe der Zeit durch Abnutzung und Ver 
lorengehen wieder mancherlei Abminderungen, sondern es steigt 
ja auch der Geldbedarf zwar nicht in gleichem Verhältnisse mit 
der zunehmenden Beträchtlichkeit der Bevölkerung und ^ des 
Verkehrs, aber doch überhaupt, während mit wachsendem Reich- 
thume zugleich die sonstige Benutzung des Goldes und Silbers 
zunimmt. 
Gewöhnlich wird angenommen, daß der Werth der Edel 
metalle während der blühendsten Zeit des Alterthums im Sinken 
gewesen und während sdes Mittelalters wiederum gestiegen sei, 
nach der Entdeckung Amerikas (1492) sich auf den dritten bis 
vierten Theil seiner vorherigen Höhe vermindert habe, von der 
letzten Hälfte des 17. Jahrhunderts an bis gegen Mitte des 
19. Jahrhunderts aber ziemlich unverändert geblieben wäre. 
Darüber dagegen, ob und um wie viel seitdem die Edelmetalle 
im Werthe gesunken und demnach die Geldpreise aller anderen 
Waaren gestiegen sind, herrschen zur Zeit noch getheilte 
Meinungen. 
Mit zunehmender wirthschaftlicher Kultur schwankt überdies 
der Werth der Edelmetalle weniger häufig und plötzlich in so 
beträchtlichem Maße, als es in früherer Zeit, z. B. nach Er- 
beutung und Entleerung aufgehäufter Schätze ec., zeitweise hie 
und da der Fall gewesen zu sein scheint, und werden die Preise 
der betreffenden Metalle schon deshalb stetiger, weil sich mit 
jener der Geldmarkt ungemein erweitert, \ die Eoncurrenz auf 
diesem unbehinderter, uitb somit die Ausgleichung zwischen Angebot 
und Nachfrage sehr viel leichter wird. 
Die nämlichen Beziehungen bedingen ferner, daß sich die 
örtlich rücksichtlich der Edelmetalle bestehenden Werthsunterschiede 
zunehmend mehr ausgleichen. Gold und Silber suchen, insoweit 
'dies unbehindert zu geschehen vermag, gleich jeder anderen Waare 
den Markt auf, wo sie am stärksten begehrt werden und den 
höchsten Tauschwerth haben, können jedoch selbstverständlich immer 
nur dorthin übergeführt werden, von woher dagegen andere
	        

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