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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

228 
Buch 3. Kap. 2. Circulationsmittel. 
wechselmäßiger Schuldschein, mittels dessen sich der zur Zahlung 
Verpflichtete dem einen strengeren Rechtsschutz gewährenden 
Wechselrechte unterwirft. Eine durchaus andere und weitergehende 
Bedeutung erlangt jedoch der „gezogene Wechsel" (trassirter 
Wechsel, Tratte), in welchem der Aussteller entweder verspricht, 
durch einen Dritten zahlen zu lassen, oder selbst (beim „trassirt- 
cigenen Wechsel") wenigstens an einem anderen Orte als dein 
der Ausstellung zahlen zu wollen. Letzterer erspart Gefahr und 
Kosten der Geldsendung nach einem andereil Orte, und vermag, 
indem er ail Zahlungsstatt durch mehrere Hände und Orte geht, 
vielfache Verbindlichkeiten in ähnlicher Weise auszugleichen, wie 
dies bei persönlichem Zusammenkommen durch Ueberweisen 
geschehen könnte. Mittels solcher Wechsel können also auch die 
gegenseitigen Forderungen zwischen zwei verschiedenen Orten so 
ausgeglichen werden, das; nur noch die Mehrschuldigkeit des 
einen Ortes drlrch Baarsendung gedeckt 51t werden braucht. Der 
Preis der Wechsel, der Wechselkurs, giebt die Summe an, welche 
nlail an eiilem bestimmten Orte aufwenden muß, um sich da die 
Verfügung über eine an einem bestimmten anderen Orte aus 
zuzahlende Geldsumme zu verschaffen, und in der Regel wird 
natürlich hierfür Niemand mehr auftvenden wollen, als die 
unnlittclbare Baarsendung einschließlich alles Nebenaufwandes 
kosten würde. Innerhalb dieser durch die Transportkosten der 
Geldsendung gezogenen Grenze kairn nun jener Preis um so 
höher über den Nenniverthsbetrag des Wechsels steigen, je gesuchter 
letzterer ist, und zwischen zwei Wechselplätzen pflegen jedesmal die 
Wechsel auf denjenigen am gesuchtesten zu sein, welcher weniger 
zu zahlen hat. Der Wechselkurs schwankt hiernach, je nachdem die 
Wechsel auf den in Frage kommenden Platz mehr oder weniger 
gesucht sind, fortwährend um das Wechselpari, welches dann 
eintritt, wenn zufolge des laufenden Marktpreises der Wechsel 
der Ankaufspreis eines solchen mit der Summe übereinstimmt, 
über die man am anderen Platze mittels desselben verfügt, und 
erscheint seinerseits als ungünstig, wenn jener Marktpreis so 
steht, daß die gesuchteren Wechsel mit Aufgeld (Wechselagio) 
bezahlt werden müssen. Uebrigens erklärt es sich hierdurch 
schließlich auch, inwiefern aus dem jeweiligen Staude des Wechsel 
kurses zwischen zwei Orten oder Ländern zugleich das gegenseitige 
Meugenvcrhältniß der Zahlungen zu erkennen ist, welche beide 
einander zu leisten haben.
	        

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