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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

§ 125. 126. Kreditförderungsmittel. 239 
und der Metalle, das Wägen derselben und das Ermitteln ihres 
Gehalts, sowie der damit in Verbindung stehende Geldwechsel 
und Handel mit Edelmetallen ein besonderer, nicht leicht zu 
entbehrender Geschäftszweig geworden. Im Mittelalter wurde 
dann die italienische Benennung Banco für den Tisch, welchen 
der Schätzer und Wechsler aufschlug, um daran seine Geschäfte 
zu betreiben, die Bezeichnung für das Gewerbe selbst, das sich 
nach und nach über den Kreis des Geldwechslcrgeschäfts auf die 
Uebernahme fremder Gelder zur Aufbewahrung, auf die Leistung 
von Zahlungen nach erhaltener Anweisung, auf Gewährung von 
Vorschüssen rc. ausdehnte, und sich dadurch zum Bankiergeschäfte 
erhob, aus welchen: nachher das nicht mehr von Einzelnen 
sondern von mehreren Gesellschaftern (Einlegern, Theilnehmern, 
Aktionären) betriebene Bankgeschäft hervorging. 
Ebenso waren die ersten Banken lediglich Anstalten, bei 
denen größere Geschäftsleute Geldsummen zur Bestreitung ihrer 
gegenseitigen Zahlungen einlegten, um diese durch bloßes Ab- 
und Zuschreiben von dem Conto des die Zahlung Leistenden 
auf das Conto des Empfängers der Zahlung in einem der 
Gefahr der Verfälschung re. nicht unterworfenen Bancogelde 
ausgleichen zu können. In der That konnte auch, da in früherer 
Zeit die Münzen oft schlecht warei: und häufig ein sehr 
beschränktes Umlaufsgcbiet hatten, Münzverlusten und anderen 
aus der Verschiedenheit der Münzen hervorgehenden Unzulänglich 
keiten an: einfachsten dadurch vorgebeugt werden, daß man bei 
den Banken die Münzen nur nach ihrem Metallgehalte annahm 
und diesen ans ein bestimmtes Bankgeld, auf Metall-Einheiten, 
entweder das Gewicht selbst oder ein in Münze gar nicht aus 
geprägtes Rcchnuugsgeld, reducirte. Späterhin wurden die in 
der Bank genlachten Einlagen ebenfalls zu Leihgeschäften auf 
kurze Fristen benutzt, und im Verlaufe der Zeit verband man,, 
um dei: Bankkredit möglichst vielseitig auszunützen, mit den 
ursprünglichen Geldgeschäften überhaupt die verschiedenartigsten 
Kreditgeschäfte. Die früheren „Geldbanken", welche ihre Geschäfte 
mit eigenem Kapital machten und nur nebenbei hierzu gleichfalls 
den ihnen durch anvertraute Gelder oder durch Annahme auf 
sich selbst ausgestellter Anweisungen (Bankiwten) gewährten Kredit 
mitbenutzten, erweiterten sich so nach und nach zu „Kreditbanken",, 
zu Kredit vermittelnden Unternehmungen, welche Kredit auf 
nehmen, um denselben weiter zu begeben, und die Sicherheit
	        

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Kritische Geschichte Der Nationalökonomie Und Des Socialismus. Grieben, 1875.
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