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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

§ 156. 157. ShGcitêlo#. 
293 
Muskelkraft sich nur da findet, wo die Ernährung entsprechend 
reichlich und zusagend ist, so darf auch hoch gesteigerte und 
ungetrübte geistige Thätigkeit nur da erwartet werden, wo der 
Lohn die Mittel zu einer in geistiger Beziehung förderlichen 
und von Sorgen um die tägliche Nothdurst befreiten Lebensweise 
gewährt. 
Oertlich können ferner nicht nur die Productionskosten der 
Arbeit äußerst unterschieden groß, sondern außerdem noch der 
Gebranchswerth letzterer und die Zahlungsfähigkeit der Arbeits- 
käufer erheblich ungleich sein. Jene Kosten sind z. B. in den 
großen Städteil meist bedeutender, als auf dem platten Lande. 
Für einen Ort mit reicher und feingebildeter Bevölkerung mag 
die Arbeit eines Künstlers, Dichters oder Gelehrten ungemeinen 
Gebrauchswerth haben und demgemäß in Folge der weitreichenden 
Zahlungsfähigkeit hoch gelohnt werden, während vielleicht die 
nämliche Leistung für die ärmeren Bewohner eines entlegenen 
Walddorfes ziemlich werthlvs wäre, oder dort doch mindestens 
einer sehr viel beschränkteren Zahlungsfähigkeit gegenüberstünde. 
In gleicher Weise ist an verschiedenen Orten das zwischen 
Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage stattfindende Verhältniß ein 
vielfach anderes. Weiberarbcit z. B. wird je nach dem geringeren 
oder besseren Wohlstände der Arbeiterfamilien re. reichlich oder 
kärglich angeboten, und je nach den vorherrschenden Productions- 
zweigen, dem angewendeten Productionsverfahren re. sehr oder 
wenig gesucht. 
Zeitlich endlich ist der Arbeitslohn wiederum ebenso, wie jeder 
andere Preis, sowohl nachhaltigen Veränderungen als vorüber 
gehenden Schwankungen unterworfen. Erstere werden vornehmlich 
durch langsam im Verlaufe der Zeit in Bezug auf die Pro- 
ductionskosten der Arbeit, den Gebrauchswerth dieser und die 
Zahlungsfähigkeit der Arbeitskäufer sich nach und nach ver 
wirklichende Aenderungen, letztere dagegen zumeist durch zeitweise 
plötzlich rücksichtlich des gegenseitigen Verhältnisses von Nachfrage 
nach und Angebot an Arbeit eintretende Abweichungen herbeigeführt. 
8 157. 
Insofern aber die verhältnißmäßige Höhe des 
Arbeitslohns in verschiedenen Erwerbszweigen 
eine ungleiche ist, so beruht dies darauf, daß die Gesammt-
	        

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