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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

§ 164. Kapitalzins. 
309 
der nach Kapitalnutzung Begehrenden sowie der Größe und 
Dringlichkeit ihres Kapitalbegehrs, und somit zugleich von 
deni Maße ab, in welchem die Kapitalien mit der Zunahme 
der Bevölkerung anwachsen. 
Durch das zeitlich und örtlich gegebene Verhältniß von 
Angebot und Nachfrage und dessen zeitweise Veränderungen wird 
der Kapitalzins zwischen seinem dauernd möglichen niedrigsten 
und höchsten Betrage festgestellt und tverden außerdem ins 
besondere die vorübergehenden Schwankungen des Zinsfußes 
veranlaßt. 
Das Angebot an Kapitalnutzungen hängt schließlich haupt 
sächlich von der Leichtigkeit und Reichlichkeit ab, mit welcher 
Kapitalien erzeugt werden. Es kann um so größer sein, je 
beträchtlicher das Volkseinkommen, je ungestörter das Vertrauen 
der Kapitalisirenden in Bezug auf den durch Anwendung von 
Kapital nachhaltig zu erlangenden Nutzen ist, und wird um so 
dringender sein, je emsiger sich die Kapitalisten bemühen, Kapitalien 
nutzbar anzuwenden. Die Nachfrage nach Kapitalnutzungen hängt 
dagegen ebenfalls wieder von dem Gebrauchswerthe jener und 
von der Zahlungsfähigkeit der darnach Begehrenden ab. Sie 
kann um so größer sein, je beträchtlicher der durch Kapital 
verwendung erzielbare Ueberschuß, je günstiger der Erfolg der 
Unternehmungen oder je stärker die Unternehmungslust ist, und 
wird um so dringender sein, je eifriger die Nichtkapitalisten 
bemüht sind, Kapitalien zur Nutzung zu erlangen. 
Der Kapitalzins muß sich, falls die Nachfrage nach Kapitalien 
stärker ist, als das Angebot an solchen, seiner Maximalgrenze, 
und umgekehrten Falls seiner Minimalgrenze nähern, während 
blos vermehrtes Kapitalangebot allerdings nur dann den Zms- 
fnß niederdrückt, wenn es an noch ebenmäßig ergiebiger Ver- 
wendungsgclegenheit für die mehrangebotcne Kapitalmenge fehlt. 
Im Ganzen und für die Dauer aber bleibt die Größe des 
Antheils, welcher vom Volkseinkommen nach Vorwegnähme der 
Grundrente den Kapitalisten und welcher den Arbeitern zufällt, 
wesentlich davon abhängig, ob die Kapitalisten dringender um 
Arbeiten oder die Arbeiter um Kapitalnutzungen concurriren. 
Vermehren sich die Kapitalien rascher als die Bevölkerung und 
damit die Arbeiterzahl, so wird der Arbeitslohn und gegen- 
theiligensalls der Kapitalzins verhältnißmäßig steigen. Ersteren
	        

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