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Die Volkswirthschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

Monograph

Identifikator:
833000799
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36018
Document type:
Monograph
Author:
Schober, Hugo
Title:
Die Volkswirthschaftslehre
Edition:
3. Aufl.
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (X, 391 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Volkswirthschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

314 Buch 4. Kap. 1. Einkommenszweige. 
unterbrochen, oder andererseits durch irgendwie, z. B. zufolge 
kapitalverzehrender Kriege, unglücksfälliger Verluste, unproductiver 
Aufzehrung re. dazivischenkominende Abminderung des verfüg 
baren Kapitalvorrathes und des einstweiligen Kapitalangebots 
verlangsamt wird. Sie kann ferner um so bedeutender werden, 
je andauernder die Kapitalien rascher zunehmen als die Be 
völkerung und das Angebot an Arbeit, oder je voraussichtiger, 
genügsamer und strebsamer die Menschen bereits geworden sind. 
Dennoch ist dabei ein wirkliches Ueberschreiten der Minimal 
grenze des Zinses und ein Hinabgehen desselben bis dahin, wo 
er nicht mehr eine genügend erscheinende Entschädigung für die 
mit der Kapitalverwendung verbundenen persönlichen Opfer 
gewährte, auf die Dauer deshalb völlig unmöglich, weil der zu 
niedrig gewordene Zinsfuß neben starker Vermehrung der 
Gebrauchskapitalien das Entstehen schwindelhafter Geschäfte, 
thunlichste Auswanderung der Kapitalien re. veranlassen und 
dadurch wiederum alsbald gehoben werden müßte. 
Nicht minder und fast noch erehblicher ermäßigt sich mit 
fortschreitender Kulturentwickelung gleichzeitig der Rohzins, weil 
nicht blos der darin enthaltene reine Zins inzwischen herabgeht, 
sondern weil außerdem die anderweiten Bestandtheile desselben 
meist ebenfalls und zum Theil sogar weit beträchtlicher abnehmen. 
Mit eintretenden Kulturrückschritten erhöht sich dagegen wieder 
der Zinsfuß und mit ihm der Rohzins, weil mit jenen mehr 
oder weniger in nur äußerlich abweichend gestalteten Formen die 
thatsächlichen Zustände früherer Entwickelungsstufen zurückkehren. 
Am sichtlichsten endlich sind alle diese nachhaltigeren Ver 
änderungen der Zinshöhe ebenso wie deren vorübergehende 
Schwankungen am landesüblichen Zinsfüße der Geldkapitalien 
deshalb wahrzunehmen, weil letztere eben das umlaufsfähigste 
und demnach beweglichste Kapital abgeben. 
§ 167. 
Ein gleichmäßig niedriger Stand der Zinshöhe ist 
also nachhaltig jedenfalls nur bei schon weit gediehener, fort 
während noch im Fortschreiten begriffener övlkswirthschaft- 
ļ sch er Entwickelung möglich, imd begünstigt letztere wieder 
rückwirkend, indem ein solcher die Kapitalbenutzung erleichtert 
und die Production allgemeinhin fördert.
	        

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