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Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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Bibliographic data

fullscreen: Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

Monograph

Identifikator:
833658085
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28151
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Heinrich
Title:
Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 100 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
  • Title page
  • Contents

Full text

Allem die Antiklinale wählen, da erfahrungsgemäß das Naphta-Vor- 
kommen sowohl in den Ost-- als auch in den Westkarpathen nur auf diese 
tektonische Form beschränkt ist. 
Wenn man nun auf diese Weise mit seinem Schacht die naphta- 
führende Schichte angetroffen hat, so soll man die übrigen Schächte theils 
im Vorstächen der Schichten, theils in der Richtung der Antiklinale an 
legen. Diese Richtung ist leicht zu finden, wir haben übrigens in unserer 
Beschreibung erschöpfende Angaben darüber geliefert. 
Wenn wir nun gegenwärtig sämmtliche Lokalitäten unseres Terrains, 
die entweder schon jetzt ausgedehnte Naphta-Bergbaue, oder Bedingungen 
dazu besitzen, einer flüchtigen Musterung unterwerfen, so wird sich das 
Ganze folgendermaßen darstellen: In Ropica ruska soll man die 
Schächte in der Richtung des M^cina-Baches anlegen, da dort die naphta- 
führenden Sandsteine in einem schönen Ropianka-Sattcl sichtbar sind. 
Richt minder schöne Aussichten hat das Terrain des H. Tarasiewicz 
oberhalb der Schlucht, weil durch diese Gegend gerade der Rücken der 
Antiklinale läuft. *) 
Es ist aber nicht rathsam weit hinauf zu steigen, da mau sonst 
mächtige Massen der eocenen Thone und Sandsteine durchteufen müßte. 
S^kowa hat unserer Ansicht nach eine große Zukunft, besonders in 
der Gegend an der Schlucht oberhalb des Wirthshauses. 
Das Bergwerk von Siary ist in seiner gegenwärtigen Lage ziemlich 
erschöpft. Es wäre aber sehr angezeigt oberhalb des Bergbauterrains 
gegen SW. Versuche anzustellen, da hier der Hauptsattel streicht. Obwohl 
man hier auch einen Theil des Eocens durchteufen müßte, so würde sich 
das auf jeden Fall lohnen, da hier die naphtaführenden Schichten mächtig 
entwickelt ftitb. i) 2 ) 
Ju íidêfi hat man keine guten Aussichten auf Erfolg, und wenn 
man überhaupt hier etwas erwarten soll, so kann man es nur durch Tief- 
bohrungen erreichen, wie das bereits früher auseinandergesetzt wurde. 
Dasselbe gilt von Macina mata. 
Der Bergbau von Macina wielka ist sehr erschöpft. 
Es bleibt nur noch das Terrain längs der Schlucht, die die östliche 
Grenze des gegenwärtigen Bergbaues bildet, wo man Proben anstellen könnte. 
i) Die polnische Ausgabe der gegenwärtigen Arbeit war bereits im I. 18H1 
fertig. Seit jener Zeit hat sich unsere Annahme bestätigt, denn der H. Berg- 
werksdirector Winiarski, der den ganzen Bergbau mit Sachkenntniß leitet, ist hier 
Ihatsächlich zu befriedigenden Resultaten gekommen. 
Es gereicht uns zur großen Genugthuung, daß unsere theoretische An 
nahme sich praktisch glänzend bewährt hat. Die Schächte, die in der von uns 
angezeigten Richtung angelegt werden liefern bedeutende Quantitäten an Naphta.
	        

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Das Petroleumgebiet Der Galizischen Westkarpathen. Manz, 1883.
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