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Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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Bibliographic data

fullscreen: Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

Monograph

Identifikator:
833658085
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28151
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Heinrich
Title:
Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 100 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
  • Title page
  • Contents

Full text

17 
dünnplattigen Sandsteinen und Eisensteinen, welche wir schon oberhalb des 
Bergwerkes beobachtet haben. Wenn wir uns in die entgegengesetzte Rich 
tung, nämlich flußaufwärts begeben, erblicken wir einen interessanten Durch 
schnitt. Zuerst erscheinen große Massen rother Thone mit den glasigen 
Sandsteinen (Verflächen 5—6h) und in höheren Partieen derselben der 
Nummuliten-Sandstein, in dem wir einige ganz wohl erhaltene Nummuliten 
vorfanden. Diese Schichte hat auch hier, wie sonst überall, geringe kaum 
einige Decimeter betragende Mächtigkeit und zeichnet sich schon dem äußeren 
Aussehen nach durch ihre charakteristische, grünliche Färbung aus, die von 
Beimengungen von Glaukonit-Körnern herrührt. 
Am Wege gegen Rychwald zu begegnet man in den Durchschnitten, 
die längs des Baches entblößt sind, einem ganzen System von plattigen 
Sandsteinen. Es sind das dieselben, die oberhalb des Bergbaues unmit 
telbar auf den rothen Thonen aufgelagert sind, und welche lim unteren 
Laufe des Baches unterhalb des Wirtshauses auftreten. 
Unsere Schlußfolgerung wird daher gerechtfertigt, wenn wir das 
ganze System dieser Sandsteine zum obere« Eocen stellen. Daß dieser 
Nummuliten-Sandstein nicht überall im Thale des Siarka-Baches auftritt, 
ist leicht verständlich, da derselbe bei seiner geringen Mächtigkeit leicht zer 
stört, oder auch von den rothen Thonen, mit denen er wechsellagert, bedeckt 
sein kann. In der Nähe von Rychwald nehmen die Schichten ein um 
gekehrtes Verflächen an, so daß wir unterhalb dieses Torfes noch ein 
mal typische untere Ropianka-Schichten mit dem Fallen in N.3h antreffen. 
Mitten in den Strzolka-Schichten fanden wir mächtig entwickelte, grob 
körnige naphtaführende Sandsteine und außerdem im Bache szahlreiche 
Naphta-Ausbisse. Es ist ein kleiner Sattel, der mit seinem nördlichen Flü 
gel mit den Ropianka-Schichten von Siary correspondirt, und der gegen 
S. unter die eocenen Schichten verschwindet. Die letzteren machen 
weiter im S. den oligocenen Schichten der Magura Platz. 
So viel vom Siarka-Thale. 
Ans dem oben Gesagten erhellt, daß die ältesten hier aufbrechenden 
d. i. die unteren Ropianka-Schichten im S. mit einem Sattel beginnen, 
dessen nördliche Mulde eine Zeit lang im Thale unter dem Eocen ver 
schwindet. Erst beim Bergwerke tauchen die strzolkaartigen Gesteine in 
einer mächtigen Entwickelung wieder auf, und werden im Hangenden von 
den oberen Ropianka-Schichten, beziehungsweise von den rothen Thonen 
überlagert. Sie streichen anfänglich im Sinne der allgemeinen Streichungs- 
Richttmg, wenden sich nachher plötzlich gegen NO. — welcher Umstand die 
reichen Verwerfungen und den überaus unregelmäßigen tektonischen Bau 
in den älteren Schichten dieser Gegend bedingt. Auf den Ropianka- 
Schichten liegen die rothen Thone mit dem Nummuliten-Sandstein, darüber 
2 
Das Petroleumgebiet.
	        

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Die Geldvermehrung Im Weltkriege Und Die Beseitigung Ihrer Folgen. Deutsche Verlags-Anstalt, 1918.
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