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Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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Bibliographic data

fullscreen: Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

Monograph

Identifikator:
833658085
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28151
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Heinrich
Title:
Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 100 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
  • Title page
  • Contents

Full text

26 
Gestalt kleiner Verwerfungen. In Wojtowa, gleich oberhalb der Schächte, 
liegen über den rothen Thonen die Menilit-Schiefer und auf diesen der 
Magurer Sandstein. 
Es wäre sehr erwünscht, wenn ein jeder Bergbau dieser Gegend von 
den Herren Grubenverwaltern in Bezug auf die Lagerung und Reihen 
folge der Schichten gründlich stndirt würde, denn nur aus diese Weise 
konnte man den geologischen Ban der Gegend bis in die Details, auf die 
es eben hauptsächlich ankommt, kennen lernen und somit auch die Petro 
leumexploitation daselbst rationell betreiben. In Bezug auf die jüngeren 
Formationen d. i. das Diluvium, ist dieses nördliche Gebiet unseres 
Terrains der nordgalizischen Tiefebene einzureihen, weil wir hier bereits 
nordische Glacial - Erscheinungen vor uns haben. Auf dem Plateau 
zwischen Kobylanka und Libusza sieht man zahlreiche eratische Blocke, die 
in größeren oder kleineren Trümmern die Oberfläche bedecken. Sie be 
stehen hauptsächlich aus einem Granit mit rothem Feldspath, aus Syenit, 
seltener aus Diorit oder Ouarzit. Da das eingehendere Studium dieser 
interessanten Gebilde, außer dem Bereiche unserer geologischen Aufgabe 
lag, so beschränken wir uns hier bloß auf diese kurze Mittheilung und be 
schließen hiemit die Beschreibung der Gegend des Libuszer Baches. 
4. Die Gegend am Ropa-Flusse von Ascie ruskie bis Gorlice. 
(Durchschnitt Nr. 2.) 
Wenn wir nun gegen den südöstlichen Theil unseres Aufnahms 
gebietes uns begeben, so gelangen wir in die Gegend des Ropa-Flusses. 
Wir haben nicht die Absicht, dieses Terrain in geographischer Hinsicht 
detaillirt zu beschreiben und beschränken uns daher auf einige Worte, die 
als Grundlage einer geologischen Skizze unumgänglich nöthig sind. 
Aehnlich wie in dem ganzen östlichen Theile dieses Terrains, haben 
wir auch hier ein System kurzer, nicht sehr hoher Gebirgsketten (der 
höchste Punkt Helm unterhalb des Dorfes Ropa erreicht kaum 779 m), 
die dadurch ausgezeichnet sind, daß einige von ihnen der allgemeinen 
Streichungs-Richtung NW.—SO. nicht folgen, sondern bald mehr, bald 
weniger davon abweichen und kurze, isolirte Bergrücken in Gestalt von 
Inseln bilden. 
Der Ropa-Fluß bewegt sich von liscie ruskie bis Klimköwka regel 
mäßig im allgemeinen Streichen, wendet sich nachher hinter Klimköwka in 
einer plötzlichen Biegung gegen O. und verquert das Gebirge in einem 
Erosions-Thale, das „Ubocz" genannt wird. Von ļwsie bis zum Dorfe 
Ropa kehrt derselbe in seine ursprüngliche, also mehr oder weniger 
regelmäßige Streichungs-Richtung zurück, biegt sich nachher in Ropa 
gegen NO. um und behält diesen Lauf bis hinter Gorlice.
	        

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Das Petroleumgebiet Der Galizischen Westkarpathen. Manz, 1883.
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