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Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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Bibliographic data

fullscreen: Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

Monograph

Identifikator:
833658085
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28151
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Heinrich
Title:
Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 100 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
  • Title page
  • Contents

Full text

65 
im nördlichen Theile dieser nummulitenführenden Sandsteine sieht man 
dasselbe Fallen, später aber einen neuen Aufbruch der rothen Thone und 
der Ropianka-Schichten, die wieder gegen NO. fallen, so daß die älteren 
Schichten scheinbar auf den jüngeren zu liegen kommen. Demzufolge 
muß man annehmen, daß die eoccnen Schichten hier eine Mulde bilden, 
die concordant der unterirdischen Synklinale älterer Schichten ausruhen. 
(Vgl. das Profil Nr. 6.) 
Ob wir hier thatsächlich nur mit einer einzigen Synklinale, oder mit 
einer Falte oder endlich vielleicht mit einem ganzen System von kleinen 
Falten zu thun haben, das läßt sich nicht entscheiden, da der ganze Zug 
mit einer üppigen Vegetation bedeckt ist und keine Aufschlüsse zeigt. 
d) Die Gegend nördlich vom Smolnik - Thale und westlich von 
Kltzczany. 
Kehren wir jetzt an den Dunajec-Fluß zurück, und begeben wir uns 
auf der linken Seite desselben in der Richtung nach Bialowoda-polska 
und Tygoborze. Wir bewegen uns hier in einer Verengung des Erosions 
Thales, das die Bergrücken quer durchschneidet. 
Anfangs sehen wir die Fortsetzung jener Menilit-Schiefer, die wir 
in der Nähe der Wohnung des Herrn Fauck, im Stollen u. s. w. kennen 
gelernt haben. Nördlich davon erlangen jedoch dieselben eine eigenthüm 
liche petrographische Facies, die wir sonst nirgends in unserem ganzen 
Terrain beobachteten. 
Es sind das dunkle, fast schwarze bituminöse Schiefer, und eben 
solche Sandsteine mit weißen Kalkspathadern, die fast an die strzolkaarti- 
gen Gesteine erinnern. Die Zugehörigkeit dieser Schichten zu den Meni- 
liten scheint außer jedem Zweifel zu sein, da dieselben mit echten kaffee 
braunen Menilit-Schiefern alterniren, welche Meletta-Schuppen enthalten. 
Ihre Lagerung ist sehr gestört, es überwiegt jedoch im Großen und 
Ganzen Str. 12 h F: W. 
Seitwärts ergießt sich vom Rozdziele Berg ein kleiner Bach, der in 
einer tiefen Schlucht fließt. Man beobachtet hier bis zu einer beträcht 
lichen Höhe nur Menilit-Schiefer, die in den oberen Lagen ein constantes 
W.-Fallen-Streichen in hora 12 zeigen. 
íciã Hangende derselben bildet ein feinkörniger glimmerreicher 
Sandstein, von dem wir nicht entscheiden können, ob er noch zu Oligocen 
oder vielleicht zu einem noch jüngeren Horizonte gehört. Er bildet 
den landschaftlich schönen Gipfel von Rozdziele, und zieht sich weiter gegen 
den Helm-Berg hin. 
Am Tunajec-Flusse, in der Nähe der Ueberfuhr, unweit von Bialo- 
woda endigen die Menilit-Schiefer, und es folgen eocene Sandsteine, die 
ähnlich wie die ersteren von der rechten Seite des Flusses herüberstreichen. 
Das Petroleumgcbiet. 5
	        

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Die Textilindustrie Sämtlicher Staaten. Druck und Verlag von Fried. Vieweg & Sohn, 1917.
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