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Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

Monograph

Identifikator:
833814885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28477
Document type:
Monograph
Author:
Baumberger, Georg http://d-nb.info/gnd/119200082
Title:
Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse
Place of publication:
St. Gallen
Publisher:
Hasselbrink
Year of publication:
1891
Scope:
1 Online-Ressource (278 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse
  • Title page
  • Contents

Full text

zu einer zweitägigen Vorprüfung zugelassen wurden. Vier be 
standen die Prüfung nicht: die übrigen frcqnentirten den Kurs 
und 15 derselben absolvirten denselben mit Auszeichnung, die 
anderen 11 befriedigend. Zugleich erließ das Zentralkomite 
ein Reglement für diese Kurse. Nach demselben übernahm die 
Zentralkasse die Besoldungen der Lehrerinnen; das Uebrige 
hatten die Sektionen zu leisten. Jede Theilnehmerin hatte bei 
Kursbeginn eine Anmeldungstaxe von Fr. 10. — zu erlegen, 
welche ihr jedoch bei gutem Verhalten während der Dauer 
der auf sechs Wochen anberaumten Kurse wieder ohne jeden 
Abzug zurückerstattet wurde. Absolvirte eine Theilnehmerin 
den Kurs mit Erfolg, konnte sie einen offiziellen Befähigungs 
nachweis als Nachstickerin verlangen. 
1887 wurde nur ein Kurs abgehalten, und zwar in 
Dornbirn. Die Sache fand schnell Anklang. Im folgenden 
Jahre fanden in 51 Sektionen solche Kurse statt. 987 Mädchen 
und Frauen nahmen insgesammt daran Theil. 847 konnte 
der Befähigungsnachweis ertheilt und nur 80 mußte das 
Diplom vorenthalten werden. Nach Landesgegenden ver 
theilen sich die 51 Kurse folgendermaßen: 6 auf Vorarlberg, 
26 auf den Kanton St. Gallen, 6 auf den Kanton Zürich, 
8 auf Thurgau und 5 auf Appenzell A.-Rh. Die Kurse 
haben sich auch seither bewährt, wenn auch ihre Früchte erst 
nach längerer Zeit sämmtlich gepflückt werden können, denn die 
Verbesserung des Arbeitermaterials läßt sich nur schrittweise 
erringen. 
1888 nahm der Verband die Hebung des Stickermaterials 
an die Hand. Die Delegirtenvcrsammlung vom März jenes 
Jahres erklärte eine Motion für erheblich, wonach 1. das 
Stickerlehrlingswesen regulirt, 2. technische Fachkurse für junge 
Kaufleute, Fabrikanten, Fergger und Contremaitres ?c. und 
3. ebensolche Kurse für die Sticker in den Sektionen sollten 
eingerichtet werden. Der letztere Punkt hat seine Erledigung 
noch nicht gefunden. Die Zentralleitung hatte zwar für die
	        

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Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
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