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Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe

Monograph

Identifikator:
833814885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28477
Document type:
Monograph
Author:
Baumberger, Georg http://d-nb.info/gnd/119200082
Title:
Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse
Place of publication:
St. Gallen
Publisher:
Hasselbrink
Year of publication:
1891
Scope:
1 Online-Ressource (278 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

27 
Anschauung kennen zu lernen und sich ihnen anzupassen. Er 
vertreibt seine Fabrikate unmittelbar an die Konsumenten (z. B. 
als Versandgeschäft), errichtet Fabrikniederlagen in den wichtigsten 
Verbrauchsorten; ein Teil der Umarbeitung oder gar der Erzeu 
gung der Rohstoffe wird im eigenen Betriebe besorgt. Dieser Unter 
nehmer kauft im großen ein gegen Barzahlung, daher billiger; er 
verfügt über technisches Wissen und ist deshalb nicht ausschließlich 
vom guten Willen oder dem Können fremder Leute abhängig. 
Ein anderer Betrieb derselben Branche ist wesentlich ungünstiger 
gestellt. Das Unternehmen arbeitet mit fremdem Geld, infolgedessen 
wird ein Teil des Betriebserfolges auf Zinsen verbraucht, 
die bei geringer Kreditfähigkeit höher sein werden. Der Betrieb 
liegt in der Stadt, daher teure Arbeitskräfte, in ungünstiger 
Verkehrslage, daher teure Transportkosten x ). Die Betriebskraft ist 
wesentlich teurer; der Verkauf erfolgt durch Kommissionäre, 
Reisende, infolgedessen hohe Verkaufsspesen; unter dem Druck der 
Konkurrenz müssen längere Kreditfristen insbesondere durch Teil 
zahlungen in längeren Terminen bewilligt werden, was Verluste 
zur Folge hat; vielfach sind Unternehmungen zu groß und zu 
teuer gegründet, was erhöhte Selbstkosten bedingt. Kurz, die Einzel 
betriebe sind in finanzieller und technischer Beziehung durchaus 
verschieden. Jede Unternehmung hat, betriebswirtschaftlich be 
trachtet, ein eigenes individuelles Leben. Das sind Gründe genug, 
die jeden Unternehmer veranlassen sollten, selbst zu kalkulieren 
und nicht nach den Preisen der Konkurrenz zu verkaufen. 
Ist der Verkaufspreis so gering, daß er keinen Gewinn übrig 
läßt und ist wegen des Wettbewerbs eine Besserung nicht zu erwarten, 
so muß eben versucht werden, die Herstellungskosten zu verringern 
durch billigeren Einkauf des Materials, technische Verbesserungen, 
bessere Organisation des Verkaufes und des Betriebes, Herabdrücken 
der allgemeinen Kosten usf. Auch dies ist vielfach nur möglich 
an der Hand einer zuverlässigen Selbstkostenberechnung. Wie wenig, 
und wie falsch kalkuliert wird, dafür bilden die sonderbaren 
Submissionsblüten * 2 ) einen Beweis für viele andere. Die 
') So rechnete man in Rheinland-Westfalen 28—30°/o der Gestehungskosten 
des Roheisens auf Fracht, in England (Cleveland) hingegen nur 8—10°/o. 
2 ) 1908 wurden bei der Vergebung der Bauarbeiten für einen 3,5 km langen 
Tunnel zwischen Schlüchtern und Flieden (Bahnstrecke Frankfurt—Bebra) von 
einer Firma 14,9 Mill., von einer anderen 4,385 Mill. Mark gefordert. Zwar 
sind gerade im Tiefbau die unvorhergesehenen Ereignisse sehr zahlreich (Witte 
rung, Gesteinsart u. a. m.) und ein exakter Kostenvoranschlag schwer möglich. 
Doch ist der Unterschied von 10 */* Mill. Mark doch zu groß, um durch diese 
Umstände gerechtfertigt zu sein. Über andere Submissionsergebnisse (50 Bei 
spiele) berichtet Haeder, Die Preisbildung in der Maschinenindustrie. Wies 
baden 1911. (Heidelberger Diss.)
	        

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München Als Industriestadt. Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft, 1913.
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