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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
833814885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28477
Document type:
Monograph
Author:
Baumberger, Georg http://d-nb.info/gnd/119200082
Title:
Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse
Place of publication:
St. Gallen
Publisher:
Hasselbrink
Year of publication:
1891
Scope:
1 Online-Ressource (278 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Fünftes Buch
  • Sechstes Buch
  • Siebentes Buch

Full text

32 
Fünftes Buch. Erstes Lapitel. 
freundliche Kaiserin Irene im Herbste 787 eine Synode nach 
Nicäa berufen, welche die Wiederherstellung der Bilderver— 
ehrung beschloß; der Papst war auf der Synode vertreten ge— 
wesen und hatte ihre Akten gebilligt und unterschrieben. Das 
war ein Votum ganz entgegen dem Sinne Karls. Wiederholt 
hatte ihn Byzanz in seinen Bestrebungen auf Befriedung und Er— 
weiterung seines italienischen Königreiches gehindert: er war 
nicht gesonnen, dem feindlichen Reiche durch seinen geistlichen 
Primas zu Rom Hilfe gedeihen zu lassen. Er gab Befehl zur 
Ausarbeitung einer weitläufigen Widerlegung der nicänischen 
Beschlüsse, er ließ sie auf einer Synode zu Frankfurt im Jahre 
794 unter Verdammung der byzantinisch-päpstlichen Lehre feier⸗ 
lich annehmen, und er übermittelte einen Auszug aus ihr dem 
Papste in Form eines Reichsgesetzes zur Nachachtung. Gleich— 
zeitig leitete er aus seiner Schutzhoheit über Rom immer neue 
Rechte ab; er tadelte den Papst wegen Simonie, er trat geradezu 
als geistlicher Vormund der Kurie auf. 
Hadrian befand sich in der peinlichsten Lage!. Obgleich 
klug und thatkräftig: was konnte er dem allmächtigen Franken⸗ 
könig entgegensetzen? Er suchte Zeit zu gewinnen, er schrieb 
Karl Briefe, aus denen schon alle staatskirchenrechtlichen Gegen⸗ 
sätze der späteren Kampfeszeit zwischen Kaiser und Papst schrill 
entgegen tönen, er betete für die Sinneswandlung des Königs. 
So ist er machtlos, obwohl von Karl persönlich verehrt, im 
Jahre 795 gestorben. Sein Nachfolger aber, Leo III. besaß 
bei weitem nicht gleich treffliche Eigenschaften: ein kleinlicher, 
habsüchtiger, unlauterer Geist ward er von den Römern im Jahre 
799 vertrieben; nicht einmal die äußeren Formen der Selbstän— 
digkeit konnte er aufrecht erhalten, er floh an den Hof Karls 
des Großen. 
So war die Herrschaft des Frankenkönigs gegen die Neige 
des Jahrhunderts zur universalen Macht erstarkt; auf der 
Grundlage der Personalunion mit Italien verfügte dieser über 
EGs ist bezeichnend, daß das Gerücht entstehen konnte, der alte König 
Offa von Mercia habe Karl dem Großen geraten, er solle Hadrian ab— 
setzen und einen Franken zum Papst machen: Cod. Carol. 96 784 791.
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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