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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
833814885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28477
Document type:
Monograph
Author:
Baumberger, Georg http://d-nb.info/gnd/119200082
Title:
Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse
Place of publication:
St. Gallen
Publisher:
Hasselbrink
Year of publication:
1891
Scope:
1 Online-Ressource (278 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
    Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Materieller Fortschritt und Verteilung. 
\78 
Buch IV. 
irrt Vergleich zur Arbeit, sondern sogar ohne eine Verminderung beim 
niedrigsten Punkte stattfinden. Bei verdoppelter Bevölkerung kann 
Land von nur 20 Produktivität der gleichen Summe von Arbeit eben 
soviel gewähren als vorher Land von 20 Produktivität ergab. Denn 
man darf nicht vergessen (was jedoch oft vergessen wird), daß die Produk 
tivität des Bodens oder der Arbeit nicht in einem einzelnen Dinge, 
sondern in allen gewünschten Dingen gemessen werden muß. Lin An 
siedler und seine Familie können auf einem Grundstücke, das soo Meilen 
von der nächsten Wohnung entfernt ist, ebensoviel Getreide bauen, als 
wenn ihr Land im Mittelpunkte eines volkreichen Distrikts läge. Aber 
in einer bevölkerten Gegend könnten sie sich mit der gleichen Arbeit auf 
viel ärmerem Lande, oder auf gleich gutem Lande, für das sie eine hohe 
Pacht zahlen müssen, ein ebenso gutes Auskommen verschaffen, weil 
inmitten einer großen Bevölkerung ihre Arbeit wirksamer geworden 
sein würde, vielleicht nicht in -der Produktion von Getreide, wohl aber 
in der Güterproduktion überhaupt, d. h. der Gewinnung aller der Waren 
und Dienste, welche der wirkliche Zweck der Arbeit sind. 
Aber selbst wo beim niedrigsten Punkte die Produktivität der 
Arbeit sich vermindert — d. h. wo die zunehmende Nachfrage nach 
Gütern die Produktion auf einen niedrigeren Punkt der natürlichen 
Produktivität gedrängt hat, als die aus der Bevölkerungszunahme 
folgende Zunahme der Arbeitsleistung wett machen kann —, folgt nicht, 
daß die Gesamtproduktion, im Vergleich mit der Gesamtarbeit, ver 
mindert worden sei. 
Nehmen wir Land von abnehmender «Dualität an. Das beste würde 
natürlich zuerst besiedelt werden, und in dem Maße, wie die Bevölke 
rung sich vermehrt, würde sie das nächstbeste nehmen und so weiter. 
Da jedoch diese Vermehrung größere Ersparungen gestattet und dadurch 
die Wirksamkeit der Arbeit erhöht, so würde die Ursache, welche nach 
und nach das Land aller «Dualität unter Kultur brachte, gleichzeitig die 
Summe der Güter erhöhen, welche dieselbe Menge von Arbeit darauf 
hervorzubringen vermag; ja noch mehr, sie würde die Produktions 
fähigkeit auf allen schon bebauten besseren Ländereien erhöhen, wären 
die Verhältnisse von Quantität und (Dualität so, daß die Bevölkerungs 
zunahme schneller die Wirksamkeit der Arbeit vermehrt, als zum Zurück 
greifen auf weniger produktives Land nötigt, so würde der Minimal 
ertrag der Arbeit zunehmen, obgleich die Grenze des Anbaues sich ver 
engt und die Rente steigt. Das heißt, die Löhne würden absolut steigen, 
obwohl relativ, im Verhältnis zur Rente, sinken. Die durchschnittliche 
Güterproduktion würde zunehmen. Wäre das Verhältnis so, daß die 
zunehmende Wirksamkeit der Arbeit sich gerade mit der abnehmenden 
Produktivität des nach und nach in Benutzung genommenen Landes 
ausgliche, so würde die Wirkung der Bevölkerungszunahme die sein, 
die Rente, ohne die Löhne absolut herabzusetzen, durch Verengerung 
der Anbaugrenze zu steigern und die Durchschnittsproduktion zu erhöhen.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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