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Das Viehversicherungswesen im Deutschen Reich

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Bibliographic data

fullscreen: Das Viehversicherungswesen im Deutschen Reich

Monograph

Identifikator:
834004690
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-83835
Document type:
Monograph
Author:
Werner, Eugen
Title:
Das Viehversicherungswesen im Deutschen Reich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Vollrath
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (100 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Viehversicherungswesen im Deutschen Reich
  • Title page

Full text

13 
sicherung gewährte. Sie soll lange Zeit (noch 1846) bestanden haben. 
— Zur selben Zeit finden sich auch in Mecklenburg Kuhgilden, welche 
meist aus Tagelöhnern bestehen. Ferner entstanden in Bayern der 
artige Gesellschaften; sic waren jedoch nur von kurzer Dauer. 
Von den ersten Versuchen, größere gegenseitige Privatviehvcr- 
sicherungsanstalten zu errichten, ist nichts Erfreuliches zu melden. 
Mitte der dreißiger Jahre unseres Jahrhunderts tauchen Projekte in 
dieser Richtung auf. 1833 gründete Masius die Viehversicherungs 
anstalt für Deutschland in Leipzig, die erste größere Anstalt, sowohl 
in Bezug auf Ausdehnung des Wirkungskreises, wie des Versicherungs 
objektes. Die Gesellschaft versicherte gegen Verluste bei Pferden und 
Rindern. Beide Abtheilungen waren getrennt. Schon 1830 ging 
die Gesellschaft ein. Masius selbst führt als Gründe dafür an die 
mangelnde Erfahrung, die Verschiedenheit der Mortalität unter dem 
Vieh fast in jeder einzelnen Wirthschaft, die Unmöglichkeit, die Ge 
fahren abzuwägen und die Prämie richtig zu bestimmen, der Mangel 
aller Unterstützungen von Seiten des Staates, die Verweigerung der 
Korporationsrechte. Außerdem wohnten die einflußreichsten Ausschuß 
mitglieder in Gegenden mit großer Gefahr. Man hatte mit schlechten 
Agenten, mit Mißbrauch der Versicherung und dergl. mehr zu kämpfen. 
— Aehnlich erging es der „Gothaischen Viehversicherungsgesellschaft 
in Werningshausen. 
Wie wenig man noch von den Schwierigkeiten der Viehver 
sicherung überzeugt war. beweist de?) im Jahre 1837 im Städtchen Esch- 
weiler in der Rheinprovinz auftauchende Gedanke der Gründung 
einer Aktienviehversicherungsgesellschaft. Das Projekt ist wahrscheinlich 
nicht zur Ausführung gekommen, denn es ist niemals etwas darüber 
bekannt geworden. 
In der Mitte der vierziger Jahre bestanden schon im Königreich 
Hannover, in Württemberg und Baden sehr viele kleinere Viehver 
sicherungsvereine. Von größeren Anstalten ist der „Viehversicherungs 
verein für das Herzogthum Braunschweig" und für das Fürstenthum 
Starkenburg in Darmstadt zu erwähnen. Letztere Anstalt ist auf das 
Großherzogthum Hessen erweitert worden und besteht noch jetzt lebens 
kräftig unter der Firma: Viehversicherungsanstalt für das Groß 
herzogthum Hessen in Darmstadt. — Die Gesellschaften unterscheiden 
sich dadurch von einander, daß sie entweder nur Rindvieh, oder Rind 
viehs und Pferde versichern, daß sie entweder alle unverschuldeten 
Schäden ersetzen oder nur bei gewissen Todesfällen den Verlust 
übernehmen. 
Die im Jahre 1843 gegründete Viehversicherungsbank für Pferde 
und Rinder in Homburg vor der Höhe ging schon 1848 unter. 
Nachdem Anfang der fünfziger Jahre zu Magdeburg längere 
Zeit eine auf Gegenseitigkeit begründete Viehversichcrungsgesellschaft 
existirt hatte, wurde sie 1854 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 
*) Masius: Lehre der Versicherung.
	        

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Das Viehversicherungswesen Im Deutschen Reich. Vollrath, 1876.
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