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Das Viehversicherungswesen im Deutschen Reich

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Bibliographic data

fullscreen: Das Viehversicherungswesen im Deutschen Reich

Monograph

Identifikator:
834004690
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-83835
Document type:
Monograph
Author:
Werner, Eugen
Title:
Das Viehversicherungswesen im Deutschen Reich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Vollrath
Year of publication:
1876
Scope:
1 Online-Ressource (100 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Neuzeitliche Krüppelfürsorge
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeines und Geschichtliches zur Krüppelfürsorge von Univ-Prof. Dr. Weber, Münster i. Westf.
  • Die Krüppelfürsorge in der Provinz Westfalen
  • Krüppelfürsorge und Gesetzgebung
  • Über das Krüppeltum, seine Ursachen, Verhütung und Behandlung
  • Die Aufgaben und die Tätigkeit der Krüppelfürsorgestellen unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse des Industriebezirkes
  • Vorbeugung des Krüppeltums, Überwachung des Heilverfahrens und Entlastung der Krüppelfürsorge
  • Ambulante Krüppelfürsorge als Aufgabe der Bezirksfürsorgeverbände
  • Erziehung und Berufsausbildung der jugendlichen Krüppel
  • Die Lehrlinge im Krüppelheim und die modere Berufsschule
  • Nachgehende Fürsorge und Arbeitsbeschaffung für Krüppel
  • Welche Krüppel gehören in ein Krüppelhem, welche in ein Siechenheim?
  • Psychiatrie und Krüppelfürsorge
  • Das orthopädische Schulturnen als Mittel zur Bekämpfung der Rückenschwäche und Wirbelsäulenverbiegungen
  • Die wichtigste Literatur über das Krüppelwesen

Full text

4123 = 
zündung vorübergehend geschädigt waren, erholen sie sich wieder. Wir 
sehen dann, wie die ursprünglich weit ausgedehnte Lähmung sich all- 
mählich wieder zurückbildet. Aufgabe unserer Behandlung muß es 
sein, 1. diesen natürlichen Rückbildungsprozeß zu unterstützen und 
2. die Entstehung von Gelenkkontrakturen zu verhüten. Letzteres ist 
stets das Wichtigste. Die meisten Kinder kommen in die fachärztliche 
Behandlung mit ausgeprägten Gelenkkontrakturen, und es bedarf jetzt 
erst vieler Zeit und Mühe, diese zu beseitigen, ehe man an die eigent- 
liche Behandlung der Lähmungen herangehen kann. Also muß unter 
allen Umständen ~ was leicht zu erreichen ist ~ die Entstehung die- 
ser fehlerhaften Gelenkkontrakturen verhindert werden. Dies geschieht 
durch – möglichst einfache ~ Schienen und Apparate, die nur den 
Nachteil haben, daß sie leicht verschleißen und dem Wachstum ent- 
sprechend verändert werden müssen. Mit ihrer Hilfe gelingt es in 
den meisten Fällen, die Kinder wenigstens etwas gehfähig zu machen. 
Im übrigen sucht man die Regeneration der gelähmten Mustel- 
gruppen durch tägliche Massage, Bewegungsübungen, Elektrisieren 
(galvanischer und besonders faradischer Strom) und Anwendung von 
Hitze in jeder Form (Heißluftbäder, Bestrahlungen, heiße Sandsäcke, 
warme Bäder) anzuregen und zu unterstützen. Operative Eingriffe 
dürfen erst gemacht werden, wenn jede Hoffnung auf natürliche Wie- 
derhersstellung trotz sorgfältiger Behandlung geschwunden ist, also 
nicht vor zwei Jahren. Die äußerst segensreichen operativen Ein- 
griffe bestehen in Ersatz der gelähmten Muskeln durch andere (Sehnen- 
plastiken) oder, wenn alles gelähmt ist, durch Gelenkverssteifungen. 
Letztere werden aus Rücksicht auf das Wachstum des Skeletts am 
besten nicht vor dem 12. Lebensjahr ausgeführt. 
Neben diesen schlaffen Lähmungen besteht noch die Gruppe der 
sogenannten „spastischen“ Lähmungen. Das Charcatteristische der- 
selben ist, daß eine eigentliche Lähmung eines Muskels oder einer 
Muskelgruppe nicht vorhanden ist, daß aber bei jedem Bewegungs- 
versuch ein Reiz ausgelöst wird, der durch Anspannung der Antago- 
nisten die Bewegung unmöglich macht. Die ganze Muskulatur befin- 
det sich dadurch in einem eigenartigen starren Zustande. Die Ursache 
dieser Erkrankung ist keine einheitliche; da aber das klinische Bild 
trotz verschiedener Ursachen stets ein einheitliches ist, faßt man die 
Fälle zweckmäßig als sogenannte ,Little'sche“ Erkrankung oder Fälle 
spastischer Muskelstarre zusammen. 
Sie entstehen entweder angeboren oder erworben, angeboren 
durch Verletzung des kindlichen Schädels bei schwerer Geburt, daher 
meist bei Erstgebärenden oder als Frühgeburt bei vielen Geburten, 
erworben durch Infektionskrankheit, Kinderlähmung (Lokalisierung 
im Gehirn) oder Encephalitis nach Grippe. 
Klinisch sind die Charakteristiken: Spitzfußstellung, Beugekon- 
traktur der Knie, Adduktionsstellung der Hüften, Beugung und In-
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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