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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
834011689
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85682
Document type:
Monograph
Author:
Jung, Karl Emil http://d-nb.info/gnd/117659711
Title:
Lexikon der Handelsgeographie
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verl. des Bibliogr. Inst.
Year of publication:
1882
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 563 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
    Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. II, 
*37 
Die Grundrente und ihr Gesetz. 
in Benutzung befindlichen Boden. Und hieraus folgt, daß, wie groß 
auch die Vermehrung produktiver Kraft fei, weder die Löhne noch die 
Zinsen steigen können, wenn die Steigerung der Grundrente mit der 
selben gleichen Schritt hält. 
von dem Augenblick an wo diese einfache Beziehung erkannt 
worden ist, strömt eine Flut von Licht auf das vorher Unerklärliche, 
und anscheinend unvereinbare Tatsachen reihen sich von selbst ein unter 
ein offenbares Gesetz. Die in fortschreitenden Ländern vor sich gehenden 
Grundrentenerhöhungen erscheinen sofort als der Schlüssel, der es erklärt, 
warum die Löhne und die Zinsen mit der Zunahme produktiver Kras 
sich nicht gleichfalls erhöhen. Denn die in jedem Lande produzierten 
Güter werden in zwei Teile geteilt durch das, was man die Grundrenten 
linie nennen könnte, die festgesetzt wird durch die Grenze der Boden 
kultur oder den Ertrag, welchen die Arbeit und das Kapital von den 
Naturvorteilen, die ihnen ohne Rentenzahlung zu Gebote stehen, erzielen 
können. Von dem unterhalb der Linie befindlichen Teile des Produkts 
urüssen die Löhne und Zinsen bezahlt werden. Alles, was oberhalb 
'derselben ist, geht an die Grundbesitzer. So muß, wo der Wert des 
Lodens niedrig ist, die Güterproduktion nur gering, dagegen, wie wir 
in neuen Ländern sehen, der Lohn- und Zinssatz hoch sein. Und wo der 
M>ert des Landes hoch ist, kann die Güterproduktion sehr groß, aber, 
wie wir in alten Ländern sehen, der Lohn- und Zinssatz niedrig sein. 
Nnd wo die Produktionskrast zunimmt, wie sie es in allen fortschreiten 
den Ländern tut, werden die Löhne und Zinsen nicht durch diese Z>u- 
uahme, sondern durch die Art und Weise, wie die Grundrente davon 
berührt wird, beeinflußt werden. Wenn der Wert des Bodens in dem 
selben Verhältnis steigt, so wird die ganze Produktionsvermehrung 
von der Rente verschlungen werden, und Löhne und Zinsen werden 
unverändert bleiben.‘ Steigt der wert des Landes in größerem Ver 
hältnis als die Produktionskraft, so wird die Grundrente sogar mehr 
uls diese Zunahme verschlingen; und während das Produkt der Arbeit 
und des Kapitals viel größer sein werden, werden die Löhne und Zinsen 
fallen. Nur wenn der wert des Bodens nicht so schnell als die produk- 
kionskraft zunimmt, können die Löhne und Zinsen mit der Zunahme der 
produktionskrast zunehmen. Alles dies wird durch den wirklichen 
Tatbestand belegt. 
Kapitel III. 
9er Zins und dessen Ursache. 
Mit der Feststellung des Rentengesetzes haben wir als dessen not 
wendiges Korrelat das Lohngesetz gewonnen, soweit die Verteilung 
Zwischen Rente und Lohn stattfindet, und das Gesetz des Lohns und
	        

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Die Staatsausgaben von Großbritannien, Frankreich, Belgien Und Italien in Der Vor- Und Nachkriegszeit. Reimar Hobbing, 1927.
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