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Lexikon der Handelsgeographie

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Bibliographic data

fullscreen: Lexikon der Handelsgeographie

Monograph

Identifikator:
834011689
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85682
Document type:
Monograph
Author:
Jung, Karl Emil http://d-nb.info/gnd/117659711
Title:
Lexikon der Handelsgeographie
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verl. des Bibliogr. Inst.
Year of publication:
1882
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 563 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Lexikon der Handelsgeographie
  • Title page
  • Contents

Full text

14 
Alpenstraßen und Alpenbahnen. 
Ebenso stellen die schon genannte Mont 
Cenis-Straße, in welche bei Chambéry die 
Straße von Genf einmündet, sowie die 
über den Simplon die Verbindung zwi 
schen Schweiz und Italien her. Inner 
halb der Schweiz ist noch zu nennen die 
für den Verkehr sehr wichtige Straße von 
Brieg in Wallis über die Furka nach dem 
Urserenthal und von da über den Ober 
alppaß nach Chur. Unter den Saum 
pfaden der Schweiz ist der über das Mat 
ters och (3328 ns) der höchste in Europa. 
3) Von Ö st erre ich n ach Italien: 
Straße 
Richtung 
Paßhöhe 
in Metern 
Stilfser Joch. 
Brenner . . 
Ampezzo . . 
Lueg (Tauern) 
Predul. . . 
Steter . . . 
Semmering . 
Tirol — Comer See 
Tirol — Lombardei. 
Brixcn — Venedig . 
Salzburg—Drauthal 
Travis — Triest . . 
Steier — Judenburg 
Wien — Triest . . 
2783 
1369 
1623 
1739 
1165 
1787 
1015 
Die erste Eisenbahn wurde 1850— 
1854 über denS e m m crin g (von Glogg 
nitz nach Mürzzuschlag) erbaut. Sic stellt 
die Verbindung zwischen Wien und Triest 
her und hat bei einer Lange von 41 km 
13 Viadukte und 15 Tunnels. In dem 
1385 m langen Haupttunnel überschreitet 
sie ihren Höhepunkt (881m). DieBren 
nerbahn, 1867 vollendet, stellt sich die 
sem kühnen und großartigen Unternehmen 
würdig an die Seite. Von Innsbruck 
nach Bozen führend, hat sie bei einer 
Länge von 122,5 km 27 Tunnels (der 
längste 895 m), aber keine Viadukte und 
erreicht ihren Höhepunkt (1367 m) unter 
freiem Himmel. Gleichzeitig wurde die 
Mont Cenis-Bahn gebaut, die von 
Chambéry aus den Berg bis zu 1335 m 
Höhe erklimmt, dann in einem 12,85 km 
langen Tunnel den Col de Fréjus durch 
bohrt und auf der andern Seite nach Susa 
führt. Diese Bahn vermittelt die direkteste 
Verbindung zwischen Frankreich und Ita 
lien und bildet ein Glied der sogen. Über 
landroute, welche von London über Paris 
nach Brindisi führt, wo sich die Dampfer 
linien nach Ägypten, Indien, Ostasien 
und Australien anschließen. Ihr wird 
eine mächtige Konkurrenz erwachsen in 
der im Bau begriffenen G o t t h a r d b a h n, 
welche seit 1872 in Angriff genommen 
ist, und deren 28. Febr. 1880 vollendeter 
Durchschlag des Richtstollenö die Gebirgs- 
gruppe in einer Höhe von 1155 m durch 
bricht. Die Kosten dieses von der Schweiz, 
von Italien und Deutschland bestrittenen 
Werks wurden ursprünglich ans 149,6 
Mill. Mk. geschätzt, werden aber mindestens 
auf 176 Mill. Mk. steigen. Der Gotthard- 
tunncl hat eine Länge von 14,920 m; das 
nördliche Portal bei Göschenen erhielt eine 
Meereshöhe von 1109 in, daö südliche bei 
Airolo eine solche von 1145 m. Der Kul 
minationspunkt liegt im Innern 1155 m 
hoch. Man hofft die ganze 26.500 rn lange 
Gotthardbahn (Luzern-Flüelen-Göschemn 
nördlich bis Airolo-Bellinzona-Lugano 
südlich)Ende 1881 dem Verkehr übergeben 
zu können. AlS Subvention wurden ge 
zahlt von der Schweizerischen Centralbahn 
und der Schweizerischen Nordostbahn je 
3,500,000 Frank, wozu später eine nach 
trägliche Subventionvon750,000Fr. hin 
zutrat; dann folgen die elsaß-lothringi 
schen Bahnen mit 2,717,000 Fr.; gleich 
mäßig 1 Mill. Fr. haben die Köln-Mindc- 
ncr, Belgisch-Märkische, Hessische Lud 
wigsbahn , Rheinische Eisenbahn und die 
Pfälzische Eisenbahn beigesteuert; der ba 
dische Staat, als Besitzer der badischen 
Eisenbahnen, zahlte 2,717,000 Fr., der 
preußische Staat, als Hauptinteressent der 
Saarbrückener Kohlen- u. Saarbrückener 
Staatsbahn, 1,500,000 Fr.; das Deutsche 
Reich gab einen Beitrag von 8,066,000 Fr. 
Frankreich läßt schon Vorarbeiten im Hin 
blick auf die Durchbohrung des Simplon 
und des Montblanc machen, um sein Eisen 
bahnsystem direkt mit dem Mittelmeer zu 
verbinden. Die Kosten der Simplon- 
b a h n überParis, Dijon, Pontarlier,Brieg 
und Arona nach Mailand (1148 km) 
hat man auf 109,2 Mill. Mk. angeschla 
gen. Schon in Angriff genommen ist aber 
der Bau der Arlbergbahn, welche die 
Tiroler Linien der Südbahn in Inns 
bruck mit der Station Bludeuz der Vor 
arlberger Bahn verbinden soll. Die ganze 
Bahn wird 137 km lang sein, die Durch 
bohrung de« Arlbergs aber soll in einer 
Seehöhe von 1302 m und mit der Länge 
des Haupttunnels von 10,270 m in 5—6
	        

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Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
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