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Lexikon der Handelsgeographie

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Bibliographic data

fullscreen: Lexikon der Handelsgeographie

Monograph

Identifikator:
834011689
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85682
Document type:
Monograph
Author:
Jung, Karl Emil http://d-nb.info/gnd/117659711
Title:
Lexikon der Handelsgeographie
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verl. des Bibliogr. Inst.
Year of publication:
1882
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 563 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Lexikon der Handelsgeographie
  • Title page
  • Contents

Full text

290 
i!; 
1 
SK 
Wollmarkt(3Tage), außerdem im Dezem 
ber ein Krammarkt. Im März eintägiger 
Markt für Saatgetreide und Saatkartof 
feln (nur Proben). Geldmarkt für den 
Hypothekenverkehr vom 27. Inni bis 5. 
Juli und27. Dez.bis5.Jan. Jährlich meh 
rere Ledermärkte. — Platzgebräuche. 
Leinöl verkauft man für 50 kg ohne Faß, 
Rüböl für dergleichen mit Faß. Man ge 
währt Gutgewicht auf Flachs, Hanf, Hanf 
werg, Talg, Wachs 10 Proz., bei Einkäufen 
ans Polen 4—5 Proz. Man bedingt Frach 
ten nach Schweden, Norwegen, Jütland 
in preußischem Geld für 5000 Pfd. Rog 
gen, nach Rotterdam und Antwerpen mit 
Dampfer in englischen Schillingen für 500 
Pfd. Weizen, für Grubenholz nach Eng 
land mit Segelschiff in dergleichen pro 
Kubikfuß, nach Stettin und der Ems für 
4520 Pfd. Roggen, nach der Weser für 
4300 Pfd. Roggen. Ist die ErfüNungszeit 
eines Kaufs auf Frühjahr bestimmt, so 
tritt sie sechs Wochen nach Eröffnung der 
Schiffahrt und frühestens 21. März ein. 
Wechselkurse notiert man auf: Am 
sterdam (71 Tage dato), Berlin (2 und 
3 Monate), Hamburg (9 Wochen), Lon 
don (3 Monate), Paris (2 Monate), Pe 
tersburg (3 Wochen). 
Königshütte, Stadt im preuß. Regie- 
rungsbezirk Oppeln, im Mittelpunkt des 
oberschlcsischcn Hütten - und Steinkohlen 
distritts, an der Bahn Gleiwitz-Schwien- 
tochlowitz; 0880)27,432 Einw. Vorschuß- 
verein. — Großartiger Bergbau und Hüt 
tenbetrieb. Die Königs- und Laurahüt- 
ten-Aktiengesellschaft produziert jährlich 
mit 3000 Arbeitern, 7 Hohöfen, 71 Pnd- 
del-, 33 Schweißöfen und 4 Bessemerkon 
vertern 1,100,000 Ctr. Roheisen, 850,000 
Etr. Stabeiscn, Blech und Bahnschienen, 
15,000 Etr. Rohzink und 400,000 Ctr. 
Stahlwaren. Die nahe Königsgrube 
liefert jährlich 19, die Gräfin Laura-Grube 
11 Mill. Etr. Steinkohlen. 
Konstantinopcl, Hauptstadt des türk. 
Reichs, an der Straße von K. (Bosporus) 
und der Eisenbahn K.-Philippopel; Sta 
tion der Dampferlinien: Sloman u. Ko. 
(Hamburg), Nederl. Stovmboot Maat- 
schappij, Osterr.-Ungar. Lloyd, Carnegie-, 
Cunard-, Westcotts- und Wilson- Linie, 
248 Mill. Mark 
146 - 
Konstantinopel. 
Rufs. Dampfschlssahrtsges., Messageries 
maritimes, Società Florio; ca. 600,000 
Einw. (die Griechen bewohnen die Vor 
städte Pera und Galata, die Europäer 
Pera). Deutsches Berufskonsulat; Han 
delsgericht für Streitigkeiten zwischen Tür 
ken und Fremden, Ausschuß der Wechsler 
zur Oberaufsicht über deren Korporation, 
Kommission zur Überwachung der Falli- 
mente. (Auf der Börse in Galata versam 
melt sich der Handelsstand dreimal wö 
chentlich, um Wechsel zu kaufen und zu 
verkaufen und die Geldkurse festzustellen.) 
Imperial Ottoman Bank, Credit general 
Ottoman, Credit Lyonnais Succ., Banque 
de Constantinople.—Die Industrie geht 
über den handwerksmäßigen Betrieb nur 
in der Mehlproduktion hinaus; die unter 
englischen und französischen Maschinisten 
arbeitenden 13 Dampfmühlen verarbeiten 
wöchentlich bis 2,625,000 kg Getreide. 
Der Handel ist dagegen bedeutend; er 
wird begünstigt durch die Lage der Stadt, 
welche den Stapelplatz zwischen Orient 
und Occident und Hauptbazar der Le 
vante bildet. 1879—80 verkehrten hier: 
Schiffe Tonnen 
Segelschiffe . . 12532 1 401546 
Dampfer ... 4760 3614522 
zusammen (inkl. 17 Lokaldampfcr von 
2700 I.) 17,319 mit 4,818,970 
T. Der bei weitem größte Anteil (1,727,582 
T.) fällt auf die englische Flagge; es folgen 
die griechische, italienische, türkische, öster 
reichische, französische, schwedisch-norwe 
gische, deutsche (37 Schiffe mit 28,687, 
davon 35 Dampfer mit 28,005 T.) rc. 
Genaue statistische Angaben überden Hau- 
dclöwert zu geben, ist nicht möglich; doch 
soll die durchschnittliche 
Einfuhr 
Ausfuhr 
betragen. Die Beteiligung Deutschlands 
ist ebensowenig zu ermitteln; von der seit 
zehn Jahren bestehenden europäisch-tür 
kischen Eisenbahngesellschaft wurde aus 
Deutschland bis 1877 inkl. mindestens 
für 5,757,000 Mk. Eisenbahumaterial be 
zogen. Die wichtigsten Handelsartikel 
sind Getreide und Mehl, wovon 1878 für 
32,o Mill. Mk. importiert wurde; in der
	        

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The Work of the Stock Exchange. The Ronald Press Company, 1930.
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