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Lexikon der Handelsgeographie

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Bibliographic data

fullscreen: Lexikon der Handelsgeographie

Monograph

Identifikator:
834011689
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85682
Document type:
Monograph
Author:
Jung, Karl Emil http://d-nb.info/gnd/117659711
Title:
Lexikon der Handelsgeographie
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verl. des Bibliogr. Inst.
Year of publication:
1882
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 563 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Lexikon der Handelsgeographie
  • Title page
  • Contents

Full text

375 
Ostindien (Produktion: Baumwolle, Jute). 
58,944,520 Mk., von Farbstoffen aller 
Art 1878 — 79: 75,277,200 Mk. — 
Unter den Gespinstpflanzen steht die 
Baumwolle obenan. Die ausgedehnte 
sten Pflanzungen finden sich in: mittlern 
Indien, in den Landschaften Berar, 
Centralprovinzen, Bombay und den an 
grenzenden Vasallenstaaten. Am geschätz 
testen im Handel sind die Sorten Hin 
ganghat und Amraoti aus Centralindien, 
Dhollcrah aus Gudschcrat lutb Dharwar 
in Südwestindien. Der amerikanische 
Bürgerkrieg war der Grund für den Auf 
schwung dcö ostindischen Baumwollbaus, 
früher war von den Erträgen für den 
Export wenig übrig. Unter der eifrigen 
Förderung der englischen Regierung stieg 
der Ertrag von 462,000 Ballen 1858 auf 
2,2 3m. Wen 1872. Mer bag <#t= 
dische Produkt hat dem amerikanischen 
doch aus die Dauer erfolgreiche Konkur 
renz nicht machen können, und derErport, 
welcher 1874-75: 5,600,086 Etr. im 
Wert von 305,2 Mill. Mk. erreichte, siel 
bis 1878-79 auf 2,966,570 Ctr. im Wert 
von 158,2 Mill. Mk., stieg indes 1879- 
1880 auf 222,:) 3m m @nüiaiib i(t 
Hauptkonsument, doch nimmt Österreich 
in immer größerm Mast an diesem Han 
del teil. Aber wenn die Ausfuhren ab 
genommen haben, so hat sich der Verbrauch 
im Land um so mehr gesteigert. Man 
schlägt den Konsum von Rohbaumwolle 
auf 295 Mill. Pfd. an. Dabei wird daö 
Quantum des englische,: Imports an 
Garnen, Geweben re. ans 330 Mill. Pfd. 
angegeben. Sourit wäre O. Englands 
bester Kunde, denn man berechnet die ge 
samte englische Ausfuhr von Baumwoll- 
manufakten auf 1041,7 Mill. Pfd. Aber 
seit einigen Jahren sind Spindeln und 
Webstühle in mehreren Teilen des Landes 
entstanden. Die schnelle Zunahme dieser 
Industrie bekunden nachstehende Ziffern: 
Etablissements Webstiihlc Spindeln 
1875— 76 : 47 0139 1100112 
1876— 77: 51 10385 1244206 
1877— 78: 55 10533 1289 705 
WO# biefer 3nb#ic ^ W % 
Handels mit dem fertigen Fabrikat ist 
Bombay; voir den 53 Etablissements 
befanden sich dort 41 ( 8 A auf der Insel 
Bombay, 1 U in Gudschcrat), 5 in Kal 
kutta, je 2 in Madras rrnd Khanpnr. 
Schon führt O. eigne Garne und Ge 
webe aus: 1869 für 26 Mill., 1879-80 
für 32,4 Mill. Mk.; indes haben sich die 
fremden Zufuhren seit zehn Jahren auf der 
ziemlich konstanten Höhe von 360—400 
Mill. Mk. erhalten. Wie der amerikanische 
Krieg indische Baumwolle zu grösterer Be 
achtung brachte, so lenkte der Krimkrieg 
die Aufmerksamkeit englischer Spinner 
auf eine andre Gespinstpflanze, die Jute. 
Noch vor 20 Jahren nur zum Hausbedarf 
gepflanzt, wird diese heute so wichtige Tex 
tilpflanze jetzt in ausgedehntem Maß für 
den Handel kultiviert. 1828 wurden erst 
364 Etr. roher Jute im Wert von 1240 
Mk. exportiert; 1862 wertete die Ausfuhr 
10 Mill., 1873 aber 100 Mill. Mk. Die 
Exportmengen sind seit jener Zeit kaum 
gestiegen, 1873—74: 6,127,279 Ctr. und 
1878—79: 6,021.382 Ctr., wohl aber der 
Wert, welcher in jencirr ersten Jahr 68,7 
Mill. Mk. betrug, im letzten 76 Mill. Mk. 
und 1879—80: 87,4 Mill. Mk. erreichte. 
Der Stillstand in der Ausfuhr bedeutet 
indes nicht Stillstand in der Produktion, 
denn Jirdicn verbraucht immer mehr von 
dem Rohstoff iir seinen eignen Fabriken. 
1879 waren 21 große Etablissenrentö mit 
über 6500 Kraftstühlen im Gang, ivelche 
jährlich über 100Mill. Jutesäcke herstellen. 
Dazu kommen noch: sogen. Gnnnycloth, 
Sackleinwand, Teppiche, Seilerwaren, 
deren Ausfuhr sich 1879—80 auf 23,o 
Mill. Mk. bezifferte. Die Ausfuhr des 
Rohstoffs richtet sich namentlich nach Groß 
britannien und Irland, wo indes einige 
Fabrikanten sich entschlossen haben, ihre 
Etablissements in das mit weit billigern 
Arbeitskräften ausgerüstete O. zu verle 
gen; ebenso gehen Exporte nach Frankreich 
(Dünkirchen), Deutschland, das 1879: 
14,705 Ctr. Rohjute für seine Spinne 
reien bezog, nach den Vereinigten Staa 
ten, wohin 1879: 69,590 Ton. Rohjnte 
exportiert wurden. Säcke sindcn Absatz 
vornehmlich in Australien, Ägypten, Eng 
land und deil Vereinigten Staaten. 
Einen bedeutenden Exporthandel treibt 
Indien mit Samen, von denen 1878— 
1879:12,187,000 Ctr. verschifft wurden,
	        

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Der Briefwechsel Zwischen Marx Und Engels 1868-1883 / [Hrsg. Von D. Rjazanov]. [Marx-Engels-Archiv], 1931.
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