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Lexikon der Handelsgeographie

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Bibliographic data

fullscreen: Lexikon der Handelsgeographie

Monograph

Identifikator:
834011689
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85682
Document type:
Monograph
Author:
Jung, Karl Emil http://d-nb.info/gnd/117659711
Title:
Lexikon der Handelsgeographie
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verl. des Bibliogr. Inst.
Year of publication:
1882
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 563 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Lexikon der Handelsgeographie
  • Title page
  • Contents

Full text

467 
Scilly-Inseln 
Mk., der durchschnittliche Notenumlauf 
auf 66,8 Mill. Mk. Von diesen Banken 
haben 24 ein Konkordat abgeschlossen, 
wonach sie ihre Noten gegenseitig zum 
Nennwert annehmen. Die Centralstelle, 
eine Art Clearinghouse, ist die Bank von 
Zürich. Nach der Generalbilanz vom 60. 
Okt. 1880 hatten diese 24 Konkordats 
banken zusammen 90,5 Mill. Mk. einge 
zahltes und anöstehendcs Aktienkapital, 
82,4 Mill. Mk. Notenumlauf; die Ak 
tiva und Passiva balancierten mit 535,i 
Geld, Maste und Gewichte. Sett 
1. Jan. 1877 ist das französische System 
vollständig eingeführt, nachdem dies schon 
früher (1851) mit Münze und Gewicht 
geschehen war. Die amtlichen Bezeichnun 
gen sind säst durchgängig die französischen. 
Srilly-Jnseln (spr. stilli-). brit. Insel 
gruppe im Atlantischen Ocean, zur Graf 
schaft Cornwall gehörig; nur fünf Inseln 
sind bewohnt. Auf der Insel St. Mary 
der Hauptort Hughtown. Deutsches Bice- 
konsulat. Leuchttürme auf St. Agnes und 
Bishops Rock. 1879 verkehrten hier 12 
deutsche Schiffe. 
Seine (spr. ssähn), Flust Frankreichs, 
entspringt im Departement Côte d'Or, 
auf dem "Plateali von Laiigres und mün 
det nach 770 km langem Lauf zwischen 
Havre und Honsteur in 10 km breiter 
Mündung in den Kanal (La Manche). 
Die S. wird bei Mareilly (von der Mün 
dung der Aube an) schiffbar, ist von Ronen 
an auch für Seeschiffahrt zugänglich und 
hat sehr lebhafte Dampfschiffahrt. Milder 
Somme, Schelde, Maas, dem Rhein, 
Rhône, der Saône und Loire steht sie 
durch Kanäle in Verbindung. 
Semmering, s. Alpenstraßen. 
Senegal, Fluß an der Westküste 
Afrikas, entsteht aus zahlreichen Quell- 
strömen, von denen der Kokoro, Basing 
unb der Faleme die bedeutendsten sind. 
Die Länge des S. von der Basingguelle 
bis zur 'Mündung in den Atlantischen 
Ocean wird auf 1850 km angegeben. B>S 
Podor, 270 km von der Mündung, wo 
der Strom eine Breite voll über 300 m 
bei einer Tiefe von fast 8 m tyat, i(t^ bic 
Flut bemerkbar, mit welcher selbst ^ee- 
— Serbien. 
schiffe so weit aufwärts gelangen können. 
In der Regenzeit ist der Strom bis den 
Felnkataratten bei Medine fahrbar. 
Senegal, franz. Besitzung an der West 
küste Afrikas, im Gebiet der Flüsse S.und 
Gambia, bestehend aus den beiden Arron 
dissements St. Louis mit Bakol undGorêe 
mit Dakar; ca.220,000 cikm(4000QM.) 
mit (1877) 136,047 (1876 noch 193,486) 
Einw., davon in St. Louis 63,365, in 
Goree 72,682. Die Einfuhr betrug 1877 
in St. Louis 6,2, in Goree 4,5 Mill. Mk. 
In St. Louis liefen 1878 : 87 Schiffe 
ein, 80 aus, in Goree 578 ein und 558 
aus. Die Abnahme der fremden Schiffe 
ist eine ganz außerordentliche: 1878 lie 
fen ein in Goree 34, in St. Louis 1 frem 
des Schiff. 
Srptimer, s. Alpenstraßen. 
Serajcwo (Bosna Serai), Haupt 
stadt Bosniens, in einer Ebene; (wo) 
21,377 Einw. Deutsches Lerufükonsnlat 
für Bosnien und die Herzegowina. Cen 
tralstelle für Karawanen, die nach allen 
Teilen der Türkei abgehen. 
Serbien, früher der Türkei tributäres, 
seit dem Frieden von Berlin 13. Juli 1878 
unabhängiges Fürstentum mit erblicher 
Herrscherfamilie und Konstitution seit 8. 
Juni 1869. Durch den Berliner Kongreß 
erhielt S. einen Zuwachs im Süden von 
11,097 qkm mit (1879) 506,000 Seelen; 
sonach beträgt das Gcfamtareal jetzt 
48,657 (bisher 37.560) qkm (884 QM.) 
mit (1879) 1,682,452Eilttv. Der Natio 
nalität nach waren 1866: 127,545 
Walachen, 24,607 Zigeuner, ca. 2589 
Deutschere. Nach derReligion verteilten 
sich die 1,353,890 Einw. des alten Gebiets 
auf 1,341,041 Griechisch-Katholische, 6176 
Mohammedaner, 4161 Römisch-Katho 
lische, 2049 Juden, 463 Protestanten. 
Produktion. Daö Land ist äußerst 
fruchtbar und die Gebirge mit Waldun 
gen bedeckt, auch ist die Regierung bestrebt, 
die Bodenkultur zu heben; doch befindet 
sich der Ackerbau, welcher die fast aus 
schließliche Beschäftigung der Bewohner 
bildet, noch auf sehr niedriger Stufe. 
Hanptfrncht ist Mais, demnächst Weizen. 
Die Jahresernte von Getreide wird offi 
ziell berechnet auf: 1,8 Mill, hl Mais, 1,4 
30*
	        

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Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
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