Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Lexikon der Handelsgeographie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
834011689
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85682
Document type:
Monograph
Author:
Jung, Karl Emil http://d-nb.info/gnd/117659711
Title:
Lexikon der Handelsgeographie
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verl. des Bibliogr. Inst.
Year of publication:
1882
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 563 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Achtes Buch
  • Neuntes Buch
  • Zehntes Buch

Full text

224 
Neuntes Buch. Drittes Kapitel. 
zösischen Einflüssen der Ritterzeit“, fanden die alten Stoffe 
litterarischen Unterschlupf. In einer Strophe, die durch eine 
langsame, in ihren Einzelheiten nicht überlieferte Umbildung 
aus dem System des germanischen Stabreims entwickelt zu sein 
scheint, verschmolzen die einzelnen Lieder wohl schon früh im 
12. Jahrhundert zu größeren, in sich mehr oder minder zu⸗ 
sammenhängenden Massen; und ehe die Spielleute volle Ge— 
legenheit hatten, die Richtung aufs Burleske ihrem Inhalt 
einzuverleiben, müssen sie beherrschend in den Gefichtskreis der 
höheren, mittlerweile ganz zum Rittertum entwickelten Gesell— 
schaft getreten sein. 
Hier erhielten sie dann nach dem Muster der mittlerweile 
völlig entfalteten deutsch-französischen Romane, jener Dichtungen 
unserer größesten Meister um die Wende des 12. und 13. Jahr⸗ 
hunderts, die früh nach sterreich drangen, die Bearbeitung, 
in der sie unseren Tagen erhalten sind. Die hergebrachte Form 
wurde dabei nicht zerschlagen, und auch inhaltlich sind gelegent⸗ 
lich ganze Körper längst vorhandener Lieder aufgenommen worden, 
erscheinen die Hauptcharaktere der Handlung in ihrem Thun und 
Lassen wie die sie umgebenden Verhältnisse als eine Erbschaft 
längst verschwundener Zeiten. Aber dieser Stoff, wie er in 
einzelnen Liedern vorlag, wurde durch Einschiebung und Ab— 
rundung immerhin zu einer Masse verbunden, deren Kitt überall 
höfischen Charakter aufweist. Da tritt neben den alten Schatz 
epischer Formeln und den raschen, bilderarmen Fluß der Er— 
zählung in den älteren Bestandteilen die breit schildernde Manier 
des Ritterromans, und Phrasen höfischer Konvenienz finden sich 
gelegentlich in der kurz angebundenen Rede alter Recken: 
es ist als ob ein moderner Baumeister hehre Ruinen einer fernen 
Vorzeit für den Gebrauch des Lebens der Gegenwart ausgebaut und 
vervollständigt hätte. So weht wohl der Hauch des Roman— 
tischen über diesen Dichtungen, und eben der ihnen einverleibte 
Gegensatz des Denkens völlig verschiedener Zeitalter kann auf 
In HÖsterreich dringt die Bearbeitung französischer Stoffe erst um 
12154220 mit der Krone Alrichs von Türlin, und auch dann nur ver⸗ 
einselt, ein.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.