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Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

Monograph

Identifikator:
834086425
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82719
Document type:
Monograph
Author:
Helfferich, Karl http://d-nb.info/gnd/118773828
Title:
Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1899
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 135 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
  • Title page
  • Contents

Full text

4 
Staaten aus den verschiedensten Gründen und unter den verschiedensten 
Bedingungen konzessioniert worden waren, und welche den verschieden 
artigsten und teilweise durchaus ungenügenden Statuten und gesetz 
lichen Vorschriften unterlagen. Die Preußische Bank überragte 
alle anderen Zettelbanken weit an Bedeutung und Ansehen, ohne 
jedoch über das Gebiet des preußischen Staates hinaus die beherr 
schende Stellung einer Centralbank einzunehmen. 
Das Bestreben der meisten Banken, ihr Notenrecht so weit wie 
möglich auszunutzen, führte zu einer übermäßigen Ausdehnung des un 
gedeckten Notenumlaufs, welche durch das selbst einzelnen der kleinsten 
Banken verliehene Recht der unbeschränkten Notenemission, sowie 
durch Ausgabe kleiner Zettel, wie der Einthalernoten, beträchtlich er 
leichtert wurde. 
Die Deckung oes Notenumlaufs und der Geschäftskreis der Zettel 
banken entsprach nicht überall den berechtigten Anforderungen. 
Die Umlaussfähigkeit der Noten war territorial beschränkt. Da 
eine Einheitlichkeit in den Vorschriften über die Geschäftsführung der 
Notenbanken nicht zu erreichen war, hatte eine Reihe deutscher Staaten 
Verbote gegen den Umlauf von Banknoten der übrigen deutschen 
Staaten erlassen. Wenn auch diese Verbote im freien Verkehr nicht 
streng beobachtet wurden, so galten sie doch bei den öffentlichen Kassen, 
und das Fehlen von Einlösungsstellen abseits vom Sitz der Banken 
bewirkte, daß namentlich die Zettel der kleinstaatlichen Institute — 
die sogenannten „wilden Scheine" — nur mit Schwierigkeiten und 
unter ihrem Nennwert anzubringen waren. 
L. Die Resormliestreb ungen. 
Mit dem Fortschreiten der wirtschaftlichen Entwickelung Deutsch 
lands waren diese Zustände gänzlich unhaltbar geworden. Ihre 
Grundlage, ein planloses Konzessionssystem, welches in der wissen 
schaftlichen Theorie niemals anerkannt worden war, erfuhr auch bei 
den praktischen Staatsmännern und bei der Verkehrswelt eine schwere 
Erschütterung durch die Erfahrungen während der Krisen von 1857 
und 1866, welche die Unfähigkeit der kleinen Notenbanken in drasti 
schem Gegensatz zu der ausgedehnten Hülseleistung der Preußischen 
Bank an den Tag legten Je mehr die Erkenntnis des Wesens 
1 Die meisten deutschen Notenbanken schränkten während der Krisis des 
Jahres 1866 ihre Geschäfte erheblich ein, die Bank für Süddeutschland suspen 
dierte ihre Wechseldiskontierungen vollständig. — Siehe Lotz a. a. O. S. 117.
	        

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Zur Erneuerung Des Deutschen Bankgesetzes. Duncker & Humblot, 1899.
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