Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

Monograph

Identifikator:
834086425
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82719
Document type:
Monograph
Author:
Helfferich, Karl http://d-nb.info/gnd/118773828
Title:
Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1899
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 135 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
  • Title page
  • Contents

Full text

— 22 
Verhältnis zum Durchschnitte des ungedeckten Notenumlaufs des 
Jahres 1897 bei der Reichsbank nahezu 300 °/o, bei den Privatnoten 
banken nur etwa 20 %. 
Aus diesen Zahlen geht hervor, daß einzig und allein die Rerchs- 
bank die Aufgabe erfüllt, dem Verkehr in ihren Noten ein elastisches, 
sich den jeweiligen Schwankungen des Geldbedarfes anpassendes 
Zahlungsmittel zur Verfügung zu stellen, während der Notenumlauf 
der Privatnotenbanken jeder Elastizität entbehrt. 
Die Ursache ist auch hier, daß die Privatnotenbanken an der 
Reichsbank einen Rückhalt haben. Da sie ihre Mittel jederzeit durch 
ein Zurückgreifeil auf die Neichsbank ergänzen können, sind sie ill 
Stand gesetzt, auch in Zeiten eines verhältnismäßig geringen Geld 
bedarfs ihre Mittel voll zu verwenden. Sie sind nicht, wie eine aus 
schließlich aus sich selbst stehende Centralbank, genötigt, in stillen 
Zeiten eine Reserve für bewegtere Zeiten zu halteil. Da sie dazu 
nicht genötigt sind, und da ihr geschäftliches Interesse die möglichste 
Ausnutzung aller vorhandenen Mittel verlangt, suchen die Privat- 
notenballken stets ihr Wechselportefeuille imb ihren Notenumlauf so 
hoch zu halten, wie es ihileil die beschräilkenden Bestimmungen des 
Bankgesetzes gestatten. Die Grenze, welche praktisch allein in Be 
tracht kommt, ist das den einzelnen Bailken zngewieseile stellerfreie 
Kontingent ungedeckter Noten. Es ist natürlich für die Privatnoten- 
bankeil leicht, auch ill Zeiteil geringen Geldbedarfs durch Unterbieten 
des Diskonts der Neichsbank sich ein starkes Wechselportefeuille zu 
sichern unb ihren ungedeckten Notenumlauf bis an die Greilze ihrer 
Kontiilgente auszudehnen. Thatsächlich hält sich ihr durchschnittlicher 
Ullgedeckter Notenumlauf, desseil geringe Veränderlichkeit bereits her 
vorgehoben worden ist, stets ilahe an der Koiltingentsgrenze. Er be 
trug im Durchschnitt der letzten fünf Jahre volle 88 °l» der Kontin 
gente der Privatilotenbailken. 
Die Noten sind also für die Privatnotenbankeil nicht mehr ein 
Mittel zur Befriedigung der Schwankuilgeil des Geldbedarfs, sondern 
lediglich ein unverzinslicher Betriebsfonds, der nur iloch eine geschäft 
liche Bedelltung für die betreffenden Banken hat, aber die wichtigsten 
volkswirtschaftlichen Funktionen des Notennmlanfs nicht erfüllt. Die 
Privatnotenbankeil selbst sind dadurch, daß sie jede erhebliche Steigerung 
des an sie herantretenden Geldbedarfs auf die Reichsbank über- 
wälzell, lediglich zil Vermittlerinnen der Dieilste geworden, welche 
die Reichsbank durch ihre Notenausgabe der deutschen Volkswirtschaft 
leistet; sie haben für ben deutschen Geldverkehr keine höhere Bedeutung
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Zur Erneuerung Des Deutschen Bankgesetzes. Duncker & Humblot, 1899.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.