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Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

Monograph

Identifikator:
834086425
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82719
Document type:
Monograph
Author:
Helfferich, Karl http://d-nb.info/gnd/118773828
Title:
Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1899
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 135 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
  • Title page
  • Contents

Full text

59 
bank bezweckteil Aktion angesehen werden, doch wohl kaum möglich 
wäre, ohne auf die Dauer einen starken Ausfall im Reingewinir 
der Reichsbank herbeizuführen. Deshalb sollte, wer die Verstaat 
lichung der Reichsbank um dieser Ziele willeil anstrebt, nicht das 
finanzielle Interesse des Reiches ins Feld führen; und wer dem 
Reich durch die Verstaatlichllng der Reichsbank eine jährliche Mehr 
einnahme verschaffen will, darf nicht gleichzeitig an die Reichsbank 
Forderungen stellen, deren Erfüllung den Gewinn der Reichsbank 
erheblich vermiildern müßte. 
c) Die volkswirtschaftlichen Gesichtspunkte in der 
Verstaatlichungsfrage. 
Von weit größerer Wichtigkeit als die Möglichkeit eines fis 
kalischeil Mehrgewinns ist nun die Frage, ob der fiskalische Vorteil 
in dieser Frage ausschlaggebend sein darf, oder ob andere und wich 
tigere Gründe für die Erhaltung der Reichsbank in ihrer gegen 
wärtigen Verfassung sprechen. 
Die Vorzüge des „gemischten Systems" vor der rein staatlichen 
Gestaltung des Bailkwesens sind oft entwickelt worderl. Im ver- 
flosseilen Jahre hat die Erneuerung des Privilegiulns der Bank von 
Frankreich zil einer ausführlichen Erörteruilg dieses Themas Anlaß 
gegeben. 
«) Die praktische Erfahr»ng. 
Für das gemischte System läßt sich vor allem geltend machen, 
daß es sich praktisch bewährt hat, während die spärlichen 
Erfahrlnlgen mit reineit Staatsbanken kaum zur Nachahmung er 
mutigen können. Die einzigen europäischen Staaten, welche reine 
Staatsbanken haben, sind Rußland, Schweden und Bulgarien. Da 
bei ist in Rußland bis in die allerjüngste Zeit die Banknote irichts 
anderes gewesen als Staatspapiergeld, und je mehr die russischen 
Münzverhältnisse auf moderner Grlmdlage geordnet werden, desto 
notwendiger zeigt sich eine schärfere Trennung zwischen Staat und 
Bank. — Alle andern europäischen Staateil habeil ihren Notenbanken 
dell Charakter voll mehr oder welliger unter staatlicher Aufsicht 
stehenden Privatinstituten gelasseil, und die glällzeilde Entwickelung 
der Bank voll England, der Bank voll Frankreich unb nicht zum 
wenigstell der Reichsballk zeigt gum mindesten, daß sie ihr Bailkwesen 
auf einer brauchbaren Gruildlage aufgebaut haben. Die weit ver 
breitete Abneigung, mit Einrichtungen, auf welchen in hohem Grade
	        

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Zur Erneuerung Des Deutschen Bankgesetzes. Duncker & Humblot, 1899.
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