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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
834086425
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82719
Document type:
Monograph
Author:
Helfferich, Karl http://d-nb.info/gnd/118773828
Title:
Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1899
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 135 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Fünftes Buch
  • Sechstes Buch
  • Siebentes Buch

Full text

Man stelle sich also vor, daß der automatische Mechanismus 
an einen Punkt gelangt, für den — wenn man in dem sozia- 
len Kapital, das anfangs nur als Lohnkapital 100 war, eine 
Quote technischen Kapitals erst von 10, dann von 20 u. s. w. 
ersetzt, — ein Moment kommt; in dem das ganze kollektive 
Kapital in technisches Kapital von gleichem Umfang, das 
dieselbe Menge an Gebrauchswerten produziert, umgewan- 
delt ist. 
Die ökonomische Zusammensetzung der Gesellschaft 
würde gewiß aufs unwahrscheinlichste verändert werden. 
Es gäbe keinen Proletarier mehr, der mit einem gegebe- 
nen Existenzminimum arbeitet und mit den Eigentümern 
des Kapitals kämpft. Wenn nur die ökonomischen Faktoren 
zählen würden, würde das Proletariat verschwunden sein 
oder allmählich Hungers sterben, und ausschließlich die Ka- 
pitalistenklasse übrigbleiben. Aber die einfache Tatsache, 
daß diese letztere leben bleibt, beweist gerade die vollstän- 
dige Verschiedenheit der beiden Auffassungen in bezug auf 
die materiellen Folgen der Einführung des technischen 
Kapitals. 
Nach unserer abstrakten Hypothese würde für Marx mit 
der Ersetzung der letzten Quote des Lohnkapitals auch die 
letzte Quote des Mehrwertes verschwinden, über die die Kapi- 
talisten verfügen können. Also auch die Kapitalisten hätten 
nur durch die Tatsache, daß sie keine Arbeiter mehr zur 
AT NEUIUNE der Arbeit hätten, keine Nahrung und Kleidung 
mehr. 
Da nach unserer Auffassung hingegen der ganze Netto- 
ertrag der sozialen Produktion den Kapitalisten zukommen 
würde, auch wenn die. Produktionskosten anstatt aus dem 
Brot der Arbeiter aus Maschinenöl beständen, würden diese 
sich wohl hüten, sich zu Tantalusqualen zu verdammen. Nur 
Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren. 
In unserm Fall hingegen würden die Kaiser des Kapi- 
talismus ihre Rechte durch das vollständige Verschwinden 
jedes Kronprätendenten mit noch größerer Sicherheit auf- 
recht erhalten. und die kapitalistische Zivilisation. würde 
ihren wahrhaft endgültigen Triumph feiern. *) 
1) Da man gleichsam als Vorwurf an einen analogen Ge- 
danken erinnert hat, den wir in einem Jugendaufsatz in der 
«Critica Sociale»- (Mailand, 16. November, 1894) geäußert haben, 
geben wir zur Stütze der im Text auseinandergesetzten Beohach- 
tungen den entsprechenden Abschnitt daraus wieder, obwohl 
er einige heut als unvollständig erscheinende Ausdrücke ent- 
73
	        

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Die Werttheorie Und Das Problem Des “Konstanten” (Technischen) Kapitals. Prager, 1926.
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