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Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

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Bibliographic data

fullscreen: Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

Monograph

Identifikator:
834226952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69893
Document type:
Monograph
Author:
Blume, Th. http://d-nb.info/gnd/172736765
Title:
Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Meyer
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 118 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
  • Title page
  • Contents

Full text

116 
es bei allen aufrichtigen und einsichtigen Katholiken großes Aergerniß 
errregen müßte, wenn dem doch gleichfalls mit menschlichen Schwächen 
und Fehlern behafteten Papste eine Eigenschaft beigelegt würde, 
die ja Gott nur allein besitze und man sich daher durch einen 
solchen Menschenact gar arg gegen ihn versündige. Allein die 
protestirenden Bischöfe wurden überstimmt und zur Unterwerfung 
gezwungen, erst mit Güte, und, wo diese nicht wirkte, durch An 
drohung der Amtsentsetzung. Und einer nach dem andern gab 
seine Ueberzeugung Preis und unterwarf sich. Die niedere Geist 
lichkeit, einzelne rühmliche Ausnahmen abgerechnet, wagte gar 
nicht, offenen Widerstand zu leisten, und ebensowenig Laien, 
aus Furcht vor Excommunication und anderen Kirchenpönitenzen. 
Ja, einige deutsche Bischöfe glaubten den Übeln Eindruck ihrer Ein 
sprache gegen das Unfehlbarkeitsdogma in Rom dadurch gänzlich 
verwischen zu können und die vollste Gnade am päpstlichen Stuhle 
wieder zu gewinnen, daß sie sich gegen die kirchlichen Gesetze des 
Staates unbotmäßig zeigten. Als nun dieser Behufs Aufrecht 
erhaltung seiner Autorität sich gezwungen sah, gegen die Gesetzes 
übertreter strafrechtlich vorzugehen, schrie man in Rom über Ver- 
gewaltigung, Unterdrückung der Gewissens- und Glaubensfreiheit, 
über Diocletianische Verfolgung, Eingriffe in die Rechte der katholi 
schen Kirche, Verwaisung der Diöcesen und was dergleichen Un 
wahrheiten mehr waren. Noch lauter schrieen die preußischen An 
hänger der Jesuiten und man war sogar so perfide, die preußische 
Negierung und die Liberalen der Urheberschaft des in Rom an 
gezettelten Culturkampfes zu beschuldigen. Diese Leute trieben aber 
nicht etwa religiöse Beweggründe und moralische Ueberzeugung dazu, 
sich an dem frivolen Kampfe gegen ihr eigenes Vaterland zu bc- 
theiligen, sondern particularistischer Haß, Herrschsucht oder der 
Ehrgeiz, eine wichtige Rolle in der Politik zu spielen. Und wohl 
fühlend, daß diese Rolle von nicht längerer Dauer sein würde, 
als der Culturkampf, suchen sie selbst unter Anwendung moralisch 
verwerflicher Mittel, allen auf Wiederherstellung des religiösen
	        

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Der Zukunftsstaat Und Die Lösung Der Socialen Frage. Meyer, 1884.
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