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Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

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Bibliographic data

fullscreen: Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

Monograph

Identifikator:
834226952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69893
Document type:
Monograph
Author:
Blume, Th. http://d-nb.info/gnd/172736765
Title:
Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Meyer
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 118 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
  • Title page
  • Contents

Full text

47 
3. Deutschlands größter Philosoph gelangt in seiner berühmten 
Lchrift „Kritik der reinen Vernunft" zwar zu dem Ergebnisse, 
daß das Dasein Gottes als ein Object einer übersinnlichen 
Welt theoretisch oder wissenschaftlich weder bewiesen noch wider 
legt werden konnte, weil der Mensch durch die seiner Er 
kenntniß gezogenen Grenzen daran verhindert würde; aber, so 
führt er weiter aus, es giebt einen anderen Zugang zu dieser 
übersinnlichen Welt imb diesen zeigt uns die praktische Ver 
nunft; denn der Mensch ist nicht nur ein erkennendes, sondern 
alici) ein wollendes, ein handelndes Wesen; er hat nicht nur 
theoretische, sondern auch praktische Vernunft und was Erkennen 
vergebens erstrebte, die Pforten der übersinnlichen Welt zu 
öffnen, das vermag das sittliche Wollen, geleitet durch das 
uns innewohnende Sittengesetz; denn dieses Gesetz ist ein un 
bedingtes, ein ohne Rücksicht auf einen andern Zweck gebie 
tendes, das um seiner selbst willen beobachtet werden will, es 
ist ein bestimmter Befehl (kategorisches Gebot). Sollen'wir 
aber dieses Gebot befolgen, so müssen wir es auch befolgen 
können und dürfen nicht durch eine Naturnothwendigkeit an 
seiner Befolgung behindert sein, d. h. wir müssen frei sein im 
Wollen. So ist also die Freiheit des Willens, die auf theo 
retischem Wege nicht bewiesen werden konnte, durch das Gesetz 
der praktischen Vernunft sicher gestellt. Der nothwendige 
Gegenstand jedes sittlichen Willens oder der durch den sitt- 
licheu Trieb bestimmten praktischen Vernunft ist das höchste 
Gut und dieses ist ein Doppeltes, die Tugend oder das edle 
Handeln und die ihr entsprechende Glückseligkeit. Dem ersteren 
kann der Mensch durch sich selbst nachstreben, kann wenigstens 
den Vorsatz fassen, sittlich sein zu wollen; die Glückseligkeit 
hingegen hängt von äußeren Umständen ab, denen wir unter 
worfen sind, deshalb muß ein Wesen vorausgesetzt werden, das 
mächtig genug ist, die Uebereinstimmung zwischen Sittlichkeit 
oder Tugend und Glückseligkeit zu bewirken. Dieses Wesen
	        

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Selling Latin America. Small, Maynard & Company Publishers, 1915.
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