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Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

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Bibliographic data

fullscreen: Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

Monograph

Identifikator:
834226952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69893
Document type:
Monograph
Author:
Blume, Th. http://d-nb.info/gnd/172736765
Title:
Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Meyer
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 118 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
  • Title page
  • Contents

Full text

82 
war und persönlich die Aufsicht führte, waren sie ziemlich fleißig, 
ihr Eifer ließ aber sofort nach, sobald sich jener wieder entfernt 
hatte, sodaß am Abend kaum zwei Drittel der Arbeit verrichtet 
war, die billigerweise verlangt werden konnte. Um seine Arbeiter 
zu größerem Eifer anzuspornen, versiel er darauf, ihr Interesse 
mit dem seinigen zu verbinden, indem er denjenigen Arbeitern, durch 
deren Fleiß und Tüchtigkeit ein größerer Reingewinn erzielt wurde, 
außer dem üblichen Lohn eine dem Werthe ihrer Leistungen und 
der Lohnsätze entsprechenden Antheil am Reingewinn des Geschäfts 
zugestand und zwar so, daß er nach Abzug von 5% Zinsen des 
Betriebskapitals und eines Gehalts für sich als Aufseher und Bc- 
triebsdirigcnt von 6000 Fres, jährlich den sich noch ergebenden 
Reingewinn zur Hälfte nach Maßgabe der von den Arbeitern wäh 
rend des Geschäftsjahres verdienten Löhne vertheilte. 
Diese Einrichtung hatte den günstigen Erfolg, daß die Arbeiter 
sich nunmehr gewissermaßen als Associes ihres Herrn betrachteten 
und im eigenen Interesse das Gedeihen des Geschäfts zu fördern 
suchten, indem sie ihren Fleiß, ihre Intelligenz, ihre Ordnungsliebe 
und ihren guten Willen anspornten, sich bemühten, bessere Arbeit 
zu liefern, die Freistunden aus eigenem Antriebe verkürzten. sodaß 
sich ihr Einkommen schon im ersten Jahre nach der neuen Ein 
richtung um fast zwei Fünftel vermehrt und zugleich ihr Herr selbst 
ohne Vermehrung der Anzahl seiner Gehilfen sich eines reichlichern 
Gewinnes zu erfreuen hatte als früher. Außerdem bildete sich 
zwischen Arbeitern uitb Herrn gewissermaßen ein kameradschaftliches 
und inniges Verhältniß heraus und jene gingen auch freudig auf 
Gründung von Spar-, Kranken- und Altersunterstützungs-Kassen ein. 
Läßt sich nun auch das eigentliche Partnerschaftssystem nicht 
auf alle Arbeitsbranchen anwenden, so giebt es doch viele, bei denen 
durch Stücklohn oder Veraccordirung ein ähnlicher Zweck zu erreichen 
ist, z. B. bei den Feld-, Forst- und Erd-Arbeiten.
	        

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Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
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