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Preußisches Landbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Preußisches Landbuch

Monograph

Identifikator:
834285843
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-29464
Document type:
Monograph
Author:
Rauer, Karl Friedrich http://d-nb.info/gnd/12122385X
Title:
Preußisches Landbuch
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 805 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Preußisches Landbuch
  • Title page

Full text

170 
dieser Kirche zu vertheilen sind. Die Zinsen von 800 Thlr. erhält -der 
Organist als Gehaltszulage. Der Wittwenfonds hat sich im i'ciufe der 
Zeit auf 6444 Thlr. erhöht. Noch besteht bei der Armen-Direktion 
in Magdeburg ein Fabersches Legat von 1000 Thlr. Gold, von 
dessen Zinsen jährlich 30 Thlr. zur Extra-Speisung der im Armen 
hause befindlichen Personen verwendet werden, und bei der Kirche zum 
h. Geist ein Partikulier Fabersches Vermächtniß von 2055 Thlr., 
dessen Zinsen zur Kirchenkasse fließen. 
F a b e r sche Stipendien-Stiftnng. 
1703 von dem Pastor in Waxweiler (Prüm) gegründet, indem er be 
stimmte, daß aus den Zinsen seines Nachlasses 5 Jünglinge aus der 
Nachkommenschaft seiner 5 Geschwister, welche zum Studiren am ge 
eignetsten, eine Unterstützung von jährlich 30 Thlr. und während des 
Studiums der Theologie jährlich 36 Thlr. erhalten sollten. .Der 
Stiftungs-Fonds hat sich seitdem vergrößert, und somit auch der Be 
trag der Stipendien. 
Fabian-Stiftung, 
ein Stipendien-Fonds für tüchtige und hülfsbedürftige zur Universität 
entlasienc Schüler des Gymnasiums zu Tilsit. Das Kapital von 
2178 Thlr. entstand (1864) aus den von dein Gymnasial-Dircktor 
Fabian gesammelten milden Gaben. 
Fab rie ins, 
früher Kreis-Chirurgus in Ronsdorf, Kreises Lennep (+ 1840) hinter 
ließ den vier kirchlichen Gemeinden zu Hagen (der lutherischen, refor- 
mirten, katholischen und jüdischen) zusammen 3000 Thlr., deren Zinsen 
zur Beschaffung wollener Kleidungsstücke für arme Kinder und Frauen 
verwendet werden sollen. 
Fabriei nö - Stiftung zu Greifswald, 
von der Frau Syndikus Schwarz, geb. F a bri ci u S zu Greifswald 
begründet (1848), indem sie ein vorläufig aus 5 Wohnungen bestehendes 
Hans erbauen ließ, in welchem mittellose Frauenzimmer, namentlich 
unverheirathet gebliebene Mädchen höheren Standes freie Wohnung 
finden, auch hülfsbedürftige Wittwen, wenn sic kinderlos sind oder nur 
eine Tochter bei sich haben, aufgenommen werden sollen. Zur Auf 
nahme ist ein Alter von 40 Jahren und ein sittlicher Lebenswandel 
erforderlich; Einkaufsgeld 100 Thlr. Die Aufgenommenen erhalten 
freie Wohnung und jährlich 25 Thlr. und können zeitweise ihren 
Aufenthalt außerhalb nehmen. Die Stiftung erhielt von der Stifterin 
(t 1854) noch ein Legat von 4500 Thlr. 
Fabrik-Arbeiter Kranken und Unterstlitznugs-Kasse zu Nenstadt (Magdeburg), 
1856 begründet. Wöchentlicher Beitrag des Arbeiters 1 Sgr. und 
50 pCt. Zuschuß Seitens der Arbeitsgeber. Vermögen der Kaste 
5000 Thlr.; sobald dasielbe auf 10,000 Thlr. gestiegen, soll eine Ver 
sorgungs-Kaste für alle arbeitsunfähigen Fabrik-Arbeiter errichtet werden.
	        

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