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Preußisches Landbuch

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Bibliographic data

fullscreen: Preußisches Landbuch

Monograph

Identifikator:
834285843
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-29464
Document type:
Monograph
Author:
Rauer, Karl Friedrich http://d-nb.info/gnd/12122385X
Title:
Preußisches Landbuch
Place of publication:
Kiel
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 805 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

Städtisches Dasein und bürgerliche Gesellschaft. 229 
wurde, deren oberes Stockwerk um einige Fuß über den Laden 
hervorsprang und zum Kontor oder zur Familienwohnung diente. 
Oft war der Vorbau des oberen Stockwerks durch Säulen ge⸗ 
stützt, dann entstanden vor einer Reihe von Gademen regensichere 
Hallengänge, jene Lauben, die in späterer Zeit eingewölbt und 
in Spitzbogen geschlossen wurden und noch jetzt einen eigenartigen 
Schmuck vieler süddeutschen und einiger norddeutschen Städte 
(z. B. Münsters i. W.) bilden. Weit primitiver waren die 
Buden angelegt: schuppenartige Räume, die schon vorhandenen 
Bauten angeklebt wurden, wo nur immer sich Gelegenheit zu 
regerem Verkehr ergab. An Brückenplätzen, auf dem Markt, 
an Kirchen mit hervorragenden Reliquien, die zu zahlreichen 
Wallfahrten veranlaßten, schossen sie rasch aus der Erde, zwischen 
den vorgestreckten Strebepfeilern des Langschiffes und des Chors 
der Kathedralen nisteten sie sich ein, sie umgaben das Rathaus 
in festgeschlossenem Ring, ja sie bildeten inmitten breiter Straßen, 
wie auf der Maximilianstraße in Augsburg, mit der Rückseite 
aneinandergelehnt, eine neue Reihe jener kleinen Ansiedelungen, 
die meist erst die neuere Zeit wieder entfernt hat. Und dem 
Kleinhändler, der den Mietzins einer Bude nicht aufbringen 
konnte, blieb immer noch die Möglichkeit, für die Hauptmarkt⸗ 
zeiten gegen mäßige Marktabgabe ein Zelt oder eine Hütte 
aufzuschlagen neben den feststehenden Fleischschrannen und 
Schüttbänken, den Fischtischen und Brotschragen der Zünfte. 
Das lebhafte Bild kaufmännischen Straßenverkehrs, das 
sich aus dieser Abstufung der Verkaufslokale ergiebt, erfährt noch 
wesentlich grellere Färbung, bedenkt man die Sitte des Mittel⸗ 
alters, alle Waren zum Verkaufe auszurufen. Zwar verboten 
einzelne Zunfte ihren Mitgliedern, durch allzuhäufiges Rufen 
mit weniger stimmkräftigen Genossen in übermächtigen Wett— 
bewerb zu treten, wie sie auch das Auslegen im Schaufenster oder 
den Hausierhandel seitens der Zunftbrüder nicht selten ver— 
hinderten; allein trotz alledem müssen wir uns die Stadt des 
Mittelalters zur Marktzeit von einem nach unsern Begriffen 
starken Lärm, einem rasch pulsierenden und den Anlockungen 
einzelner Ausrufer bald da bald dorthin folgenden Verkehr
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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